Autor Thema: Vor-/Nachteile der verschiedenen Röhrenschaltungen (technisch gesehen)  (Gelesen 2254 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Jürgen Heiliger

  • Gast
Hi Leute,

da wir den Ein oder Anderen Röhrenspezialisten unter uns haben, möchte ich als vollkommener Röhrenlaie einmal anfragen, wie die verschiedenen Röhrenschaltungen technisch sich unterscheiden.

Welche Vor- und Nachteile sie haben.

Vielleicht könnt Ihr mir Dummie dies einmal verständlich erklären? Danke.

Gruß
Jürgen

Offline Hifi_Addicted

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 34
Der größte Nachteil eines Röhrenverstärkers bis auf wenige ausnahmenist der Ausgangsüberträger der nicht in die Gegenkopplung miteinbezogen wird. Aufgrund einer Phasenverschiebungen (Ein idealer Trafo verursacht einen Phasenverschiebung von 180°) ist die eigentlich kaum möglich. Mit einem ähnlichem Problem den ungeregelten HF Drosseln plagen sich die Schaltverstärker (Class-D)

Aufgrund der fehlenden Gegenkopplung verbiegt sich dass der Frequenzgang des Verstärkers wenn einen Last mit einen Cos Phi != 1 angeschlossen wird..... Ich kenne keinen LS mit Cos Phi = 1 und auch keinen LS der nicht gleichzeitig als Mikrofon Arbeitet und den Verstärker mit der Gegeninduktionsspannung der Schwingspulen resultierend aus dem Nachschwingen beeinflusst. Die gegeninduktionsspannung sollte eigentlich vom Verstärker kurzgeschlossen werden was allerdings mit einem Überträger nicht richtig funktionieren kann. Passive Frequenzweichen haben übrigens auch ähnliche negative Effekte wie Ausgangsüberträger darum gibts bei mir beides nicht.

Wenn dir ein naturnaher Klang wichig ist schau dich lieber bei den Class AB Transistorendstufen ohne AÜ um. Meines wissen haben aber eh nur McIntosch Transistor Amp Ausgangsüberträger.

MfG Christoph

Jürgen Heiliger

  • Gast
Hi Christoph,

ich wollte lediglich die Unterschiede der verschiedenen Röhrenverstärker wissen,  dei Unterschiede zu den Transen mal völlig außer acht gelassen.

Gruß
Jürgen

Offline Hifi_Addicted

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 34
Grob unterscheiden kann man mal zwischen "eisenlosen" Verstärkern und welchen mit Ausgangsüberträger. Vom Verhalten her sind die "eisenlosen" eher mit den Transistrorverstärkern zu vergleichen als mit den "klassischen Röhren" mit dne verschieden Varianten Class-A Single Ended, Push-Pull und eben normalen CLass A/B.
So richtig befasst hab ich mich allerdings nie mit Röhrenendstufen da mir schon die Messwerte mit AÜ zu schlecht waren und OTLs einfach zu groß werden wenn etwas Leistung gefordert wird. Da ich laut höhrer bin war ein Röhrenamp nie eine wirkliche Option da ich schon mit kleinen PA Endstufen (2x250W RMS) hart an der Grenze war.

Kennst du schon
http://www.jogis-roehrenbude.de/

MfG Christoph