Autor Thema: Selbstbau eines Plattenresonators  (Gelesen 27877 mal)

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Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #60 am: 07. Jun. 2007, 22:42 »
Plattenresonator Part II - Wandmontage


Hallo,


konnte es nicht lassen, die Reste der ersten Resos auch noch zu verarbeiten.....

Objekt der Begierde ist diesmal die Rückwand hinter den LS. Da ich die beiden Schlitzabsorber nun hinter dem Hörplatz stehen habe, ist hinter den LS nun eine nackte Wand. Kann natürlich so nicht bleiben ;)

Aufgrund der erzielten Breitbandigkeit der ersten Resos habe ich diesmal auf eine gezielte Abstimmung verzichtet und das machbare gemacht. Der ganze Drempel bekommt bis zur Schräge eine 25 cm tiefe Vorwand, in die ich weitere drei Plattenresonatoren einbauen will. Verkleidet wird die Sache dann mit Molton. Aber dazu später.
Die Resos haben die Abmasse von 100x60 cm und sind 18 cm tief. Membran ist eine 5 mm Hartfaserplatte. Bedämpft mit 5 cm Glasswolle.
Der Aufbau genauso wie bei den ersten Resos, mit dem Unterschied, dass sie nicht freistehend sind, sondern die Rückwand diesmal die Wand des Drempels ist.
Dazu einfach drei Dachlatten an die Wand gedübelt und die Resos dran geschraubt.



WICHTIG...die Fuge zur Wand mit Acryl abdichten, da sonst die Wirkung flöten geht.

Sieht dann so aus

sorry, ist ein bischen verwackelt, da ohne Blitz. Und nach zwei Bierchen ist es mit der ruhigen Hand nicht so weit her ;)


Zu den "tech. Daten"

Und jetzt kommts.....die Resonanzfrequenz liegt bei unglaublichen 56 Hz. Unglaublich, weil die Resonanzfrequenz bei den ersten, die ich gebaut habe, bei ca 80 Hz lag und dort eine wesentlich schwerere Membran verbaut wurde. Woran das nun liegt ist eine gute Frage, wer sie beantworten kann, der möge das bitte tun.




Ich könnte mir vorstellen, dass es bei den ersten Resos was mit dem Verkleben der zwei Hartfaserplatten zu tun hat. Denn rein theoretisch müsste die Resofrequenz bei den neuen noch höher liegen.

Zum unangenehmen Teil.

Es gab weder im FG (Hörplatz) noch im Nachhall nennenswerte Veränderungen. Was mich wiederum verwundert, waren die Erfolge mit den ersten Resonatoren äusserst vielversprechend. Die "Bedingungen" sind für die neuen Resos eigentlich auch besser (stabile Rückwand, massive Befestigung).

NH vorher NH nachher


Bin ein bischen ratlos  :ueberleg:



Grüsse Andy
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Offline Ydope

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #61 am: 08. Jun. 2007, 07:08 »
Hi,

kann es sein, dass die Wand an der die Resos sind, nicht sehr dick ist, so dass Frequenzen im Wirkbereich gar nicht an der Rückwand der Resos reflektiert werden? Beim Frequenzganggraphen kann man leider kein vorher-nacher sehen oder?
Optimal ist wohl auch nicht, dass nur 5cm Wolle drin ist, wenn die Teile immerhin 16cm tief sind.
Da könnte man noch mehr Dämpfung erzielen indem man die ganze Kiste füllt, Hauptsache die Membran kann ohne Kontakt schwingen.

Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #62 am: 08. Jun. 2007, 08:04 »
Hallo,


die Rückwand ist massiv. Das kann es nicht sein.

Und eigentlich sollte ein Plattenresonator auch ohne Bedämpfung funktionieren. Meines (Halb)Wissens beeinflusst man mit einer Bedämpfung nur Güte/Q.
Bei den Messungen des Helmholtzreso war das schön zu sehen.

Aber ich werd noch mal 5 cm dazu packen und dann mal schaun.



Grüsse Andy
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Offline Poison Nuke

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #63 am: 08. Jun. 2007, 08:37 »
wie groß waren denn deine Resos an der Rückwand? Weil wie es aussieht, sind die aktuellen mehr als deutlich kleiner. Dass dadurch erstens die Resonanzgfrequenz sind ändern, sollte ja eigentlich klar sein  :;043
aber auch die nicht soo große Fläche im Vergleich zur Rückwand könnte Grund dafür sein, warum man kaum was sieht.

Denn die ersten Plattenresos sind ja wenigstens richtige Hausnummern, da wird schon einiges an FLäche (4m²?) bedeckt. Vielleicht machst du einfach mal den kompletten Kniestock mit einer einheitlichen Reso Front zu, vielleicht sogar etwas tiefer (weil die Tiefe der Resos beeinflusst ja auch stark den Wirkungsgrad und fs)

Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #64 am: 08. Jun. 2007, 09:48 »
In die Mitte (zwischen den beiden kleinen) kommt auch noch einer. Den wollte ich mal mit Plexiglas probieren. Der wird auch grösser.

Die beiden neuen haben die gleiche Grösse, wie die alten, nur sind es derer zwei, anstatt vier.


Wenn ich nun den EQ einschleife, sieht die NH-Zeit so aus.



Bin damit das erste mal unter den 0,5 sek.


Zitat
Weil wie es aussieht, sind die aktuellen mehr als deutlich kleiner. Dass dadurch erstens die Resonanzgfrequenz sind ändern, sollte ja eigentlich klar sein

So klar ist das eigentlich nicht. In den Berechnungsformeln ist von den Abmessungen nie die Rede. Demzufolge dürfte die Grösse (nicht die Tiefe) gar keine Rolle spielen.

Mit dem EQ im Weg klingts jetzt aber schon recht sauber.  :;049



@ Ydope

Der FG entspringt dem Inneren des Resos (Loch und Mikro rein, Box davor und Gas). So kann man schön die fres kontrollieren.




Grüsse Andy


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Offline noco

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #65 am: 08. Jun. 2007, 10:56 »
Hi Andy,

ich habe irgendwo mal gelesen, dass man Helmhöltzer am besten in der Nähe des Hörplatzes anbringen sollte, da diese dort die beste Wirkung erzielen sollen. Vielleicht verhält es sich bei Plattenresos ähnlich?

Oder aber es liegt an der Rückwand? Kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, die Hauswand als Rückwand zu nehmen sollte theoretisch besser sein. Das könnte aber einer der Gründe für die tiefe FRes sein. Denn durch eine mitschwingende Rückwand sollte sich die FRes nach oben verschieben.

Oder er ist einfach zu tief abgestimmt und der Nachhall in dem Bereich stört nicht mehr..

EDIT: Was sagt denn der Hörtest? Hört man den Unterschied? Und schwingt der Reso fühlbar mit, bei Bässen?


Gruß,
Nico.
« Letzte Änderung: 08. Jun. 2007, 10:58 von noco »

Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #66 am: 08. Jun. 2007, 11:15 »
Ach ja....Hörtest...  :,010

Schwierig, da kein direkter Vergleich möglich. Aber die Membran schwingt sehr gut. Besser,als bei den ersten.

Das mit der schwingenden Rückwand könnte sein. Doch komischerweise passte die Formel auf mhsoft.nl bei den ersten ganz gut. Bei den neuen nun überhaupt nicht mehr.

Die Theorie lässt einen verzweifeln, verdammt. Ich dachte, ich hätte eine Berechnungsgrundlage und nun das....



Grüsse Andy
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Offline Poison Nuke

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #67 am: 08. Jun. 2007, 12:52 »
ich habe irgendwo mal gelesen, dass man Helmhöltzer am besten in der Nähe des Hörplatzes anbringen sollte, da diese dort die beste Wirkung erzielen sollen. Vielleicht verhält es sich bei Plattenresos ähnlich?

absolut nicht. die Schallwellen, vorallem so tiefe, werden an allen Wänden reflektiert die die Raummoden entstehen ja sogar erst durch die doppelte Überlagerung von den stehenden Wellen zweier sich gegenüberliegenden Wänden. Wenn man also Raummoden minimieren will, dann gibt es nur eine einzige Regel: es sind immer zuwenig Plattenresos, dafür ist es egal, wo sie an der Wand sind, hauptsache, es sind überhaupt welche an den Wänden  :to_drink:

Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #68 am: 08. Jun. 2007, 12:54 »
Zitat
Wenn man also Raummoden minimieren will, dann gibt es nur eine einzige Regel: es sind immer zuwenig Plattenresos, dafür ist es egal, wo sie an der Wand sind, hauptsache, es sind überhaupt welche an den Wänden

 :,010 Daran arbeite ich  :,010
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Offline noco

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #69 am: 08. Jun. 2007, 13:04 »
ich habe irgendwo mal gelesen, dass man Helmhöltzer am besten in der Nähe des Hörplatzes anbringen sollte, da diese dort die beste Wirkung erzielen sollen. Vielleicht verhält es sich bei Plattenresos ähnlich?

absolut nicht. die Schallwellen, vorallem so tiefe, werden an allen Wänden reflektiert die die Raummoden entstehen ja sogar erst durch die doppelte Überlagerung von den stehenden Wellen zweier sich gegenüberliegenden Wänden. Wenn man also Raummoden minimieren will, dann gibt es nur eine einzige Regel: es sind immer zuwenig Plattenresos, dafür ist es egal, wo sie an der Wand sind, hauptsache, es sind überhaupt welche an den Wänden  :to_drink:

Ich kann nur das wiedergeben, was ich gelesen habe. Und da wurde es sogar mit Hörtests ausprobiert, dass die Helmhöltzer in der Nähe des Hörplatzes am meisten Wirkung gezeigt haben. Kommt mir aber ehrlich gesagt auch etwas komisch vor..


Gruß,
Nico.

Offline Poison Nuke

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #70 am: 08. Jun. 2007, 16:55 »
HHs haben aber ein völlig anderes Funktionsprinzip wie Plattenresos, daher kann man die hörbaren Wirkungen auch nicht vergleichen ;)

Offline Barnie@home

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #71 am: 10. Jun. 2007, 18:36 »
Hallo Leute!

Bin auch wieder hier :;049 (zurück aus nem Kurzulraub) War ja ganz schön was los hier in meinem Lieblingsbereich - hab jetzt einiges nachzulesen... :book: Was die Platzierung der Helmhöltzer betrifft, bei mir ist es völlig wurscht ob ich die Helmhöltzer an die Vorder- oder Rückwand hinstelle (beides am Boden), die gemessene Wirkung am Hörplatz bleibt exakt die gleiche. Hab das erst vor ein paar Tagen getestet. Ich kann auch zwei an die Vorder- und zwei an die Rückwand stellen, macht auch keinen Unterschied - nichtmal ein halbes db!

@Andy
Das mit deinen Plattenresos ist echt seltstam :ueberleg: und auch ärgerlich! Kannst du die Vorher- / Nachher- Nachhalldiagramme nicht mal mit etwas mehr Zeit (700ms) einstellen, damit man sieht ob vielleicht doch wenigstens ein Bisschen Unterschied vorhanden ist?

Grüsse
Barnie

Offline noco

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #72 am: 10. Jun. 2007, 20:38 »
Was die Platzierung der Helmhöltzer betrifft, bei mir ist es völlig wurscht ob ich die Helmhöltzer an die Vorder- oder Rückwand hinstelle (beides am Boden), die gemessene Wirkung am Hörplatz bleibt exakt die gleiche. Hab das erst vor ein paar Tagen getestet. Ich kann auch zwei an die Vorder- und zwei an die Rückwand stellen, macht auch keinen Unterschied - nichtmal ein halbes db!

Hi Barnie,

weiß wieder wo das stand, stand in einen hier im Forum verlinkten Thread im NuForum..
Aber scheinbar scheint es ja nicht so ganz zu stimmen..


Gruß,
Nico.

Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #73 am: 03. Aug. 2007, 11:33 »
Hallo allerseits,


habe mich mal wieder meiner Lieblingsbeschäftigung gewidmet  :;009


Diesmal der Versuch, einen Plattenschwinger mit einer anderen Membran zu bauen. Da meist HDF zum Einsatz kommt, und dieses Material irgendwie schlecht direkt zu gestalten ist, mal eine Probe mit Plexiglas. Ist zwar um einiges teurer, sieht aber im WHZ wesentlich besser aus, imho.

Verwendet habe ich 6mm Opalglas der Firma RADON http://acryl-onlineshop.de/index.php?shop=zuschnitte&company=zuschnitte
Die Grösse des Resos beträgt 80x100 cm. Tiefe 18 cm netto. Gewicht der Membran 7,14 kg/m².

Der zweite Grund für Plexiglas ist der Gestaltungsfreiraum in Sachen Beleuchtung. Hier ist der Fantasie keine Grenze gesetzt.
Ich habe mich für ein recht einfaches "Motiv" entschieden....in Anlehnung an mein Hobby ;) aber dazu später mehr.


Hier der "Rohbau" mit der Möbelbauleuchte (20W).




Für die Aufnahme der schwarzen Leisten habe ich mich für Holzdübel entschieden, da sie dann nur aufzustecken sind und man leicht einen kleinen Abstand zur Membran realisieren kann.




Der erste Lichttest (viel zu hell)...





Für die Farbgebung habe ich hitzebeständige Lichtfolie genommen (gibts zB bei Conrad). Da eine Lage Folie noch deutlich zu hell war,eine weitere Lage drum...
Leider für eine dezente Hintergrundbeleuchtung im Dunkeln immer noch zu intensiv. Daher die Plastikverkleidung der Leuchtstoffröhre mit Klebeband schwarz abgeklebt. Schlussendlich blieb nur ein "Schlitz" von einem Zentimeter übrig.




Den Notenschlüssel habe ich mit schwarzer Selbstklebefolie direkt auf Plexiglas geklebt. Das war wohl die nervendste Arbeit.

Zuerst ein Stück Folie in DINA4 Format auf die Membran...




Jetzt das Motiv (auf einfachem Papier gedruckt) mit Klebeband auf der schwarzen Folie fixiert...




Dann kam das Auschneiden mit einer neuen Cutterklinge, was ca eine Std gedauert hat  ?:I Aber hat geklappt....




Fertig sieht das ganze dann so aus.




Die Membran habe ich mit dem Montagekleber M500 von OTTO-CHEMIE geklebt, die Rückwand (20 mm Spanplatte) ist geschraubt und mit Acryl abgedichtet.

Zu den technischen Daten. Die Fres liegt bei unglaublichen 40 Hz! Ich habe jetzt noch nicht mit dem Onlinerechner von mhsoft verglichen, aber ich denke, der kommt nicht hin. Andererseits, wenn ich die Fres der letzten beiden Resos vergleiche (dort lag sie bei 56 Hz), kommt das schon gut hin, da das Gewicht der Plexiglasscheibe deutlich höher liegt, als das der HDF Platten (bei gleicher Stärke).





Was aber viel interessanter ist....wie wirkt dat Teil?
Bei den letzten zwei Resos gab es keine messbaren Unterschiede zu verzeichnen. Daher war meine Erwartungshaltung auch recht gering.Im Grunde ging es mir hauptsächlich um die Gestaltung der Rückwand. Um so erfreulicher, dass doch etwas zu messen war.

Messbereich 40-500 Hz, Skalierung 600 ms.

NH vorher


NH nachher




Alles in allem für mich ein voller Erfolg, hoffe den ein oder anderen Anreiz gegeben zu haben.
Foto mit Beleuchtung liefere ich heute Abend nach...




Grüsse Andy


« Letzte Änderung: 03. Aug. 2007, 11:52 von inthro »
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Michel Eyquem de Montaigne


Offline gto

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #74 am: 03. Aug. 2007, 11:45 »
Dank dir für die Pionierarbeit, dann kann ich ja bei Zeiten beruhigt ans Werk gehen. :toolaughing:
Was bleibt jetzt noch für mich :;039  :;004, ah ja, Verbundreso. :toolaughing:

P.S. die Lichtverteilung ist natürlich auch eine Frage des Abstands zum Plexi, je mehr, desto gleichmäßiger.
Denkbar auch eine leistungsmäßig schwächere je oben und unten. Je nach Geschmack und Lichtbedarf.

Grüsse Gerd

Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #75 am: 03. Aug. 2007, 11:50 »
P.S. die Lichtverteilung ist natürlich auch eine Frage des Abstands zum Plexi, je mehr, desto gleichmäßiger.
Denkbar auch eine leistungsmäßig schwächere je oben und unten. Je nach Geschmack und Lichtbedarf.

Grüsse Gerd


Eigentlich wollte ich nur eine Punktlichtquelle,also einen dezenten roten Streifen mittig der Leisten. Doch leider verteilt sich das natürlich auf auf die ganze Scheibe. Vielleicht lass ich mir da irgendwann noch was einfallen, die Rückwand ist abnehmbar.

Oder hast ne Idee? ;)


Grüsse Andy
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Offline gto

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #76 am: 03. Aug. 2007, 11:58 »
Oder hast ne Idee? ;)
Grüsse Andy

Schwierig, weil Lampe in Kanal der mit Plexi abschließt nicht möglich. Könntest höchstens die Membran bis auf den gewünschten Lichtaustrittsstreifen von hinten mit möglichst lichtdichter Folie abkleben oder malen.

Grüsse Gerd

Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #77 am: 03. Aug. 2007, 12:14 »
Hmmm, abkleben wäre auch noch eine Variante, stimmt  :,014 Dann gibt es aber eine harte "Kante" und keinen Verlauf mehr.

Naja,wenn mich mal wieder die Lust packt ;)



Grüsse Andy
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Offline gto

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #78 am: 03. Aug. 2007, 12:19 »
Dann gibt es aber eine harte "Kante" und keinen Verlauf mehr.

Grüsse Andy

Na das würde dann vermutlich aber mit Kanal (dünne Leisten links u. rechts vom Leuchtmittel) mit dem ohnehin notwendigen Abstand zum Plexi, den die maximale Mebranauslenkung vorgibt funktionieren.

Grüsse Gerd

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #79 am: 30. Aug. 2007, 09:47 »
Hallo Andy,

hast du herausgefunden warum die ersten beiden (großen) Plattenschwinger besser funktionieren als die kleineren? Die Formel aus diesem Thread ist noch aktuell?

 :to_drink:

Gruß
Holger
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Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #80 am: 30. Aug. 2007, 09:55 »
Hallo Holger,


ich glaube zu wissen, warum ich keine messbaren Erfolge verzeichnen konnte....

Die zwei Resos links und rechts von dem Plexiglas-Reso wirken in einem Frequenzbereich, in dem ich am Hörplatz eine Auslöschung habe. Sprich der Messpegel liegt in dem Bereich einiges unter den angrenzenden Frequenzen.
Für eine stimmige Aussage über die Wirkung der beiden müsste ich mehrere Punkte im Raum messen. Komm ich wahrscheinlich aber erst in zwei Wochen zu.

Lässt mir ja selber keine Ruhe ;)



Grüsse Andy
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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #81 am: 30. Aug. 2007, 10:01 »
OK, dann besorge ich mir jetzt mal eine 6mm HDF Platte  :;070 wahrscheinlich wirds aus Mangel an Auswahl in unserem Dorf MDF werden. Die werde ich wiegen und kann dann ans berechnen gehen.

 :to_drink:
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Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #82 am: 30. Aug. 2007, 10:03 »
 :,014


Unbedingt Bericht erstatten  :;036


Viel Erfolg.
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Offline Keafan

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #83 am: 30. Aug. 2007, 11:37 »
@Andy,

mir fehlen die Worte....!WOW!!!

Nachbau ist somit garantiert....gibt es das Plexiglas auch farbig? z.b. dunkelorange / dunkelrot?
_______________________
Gruß Karsten

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #84 am: 30. Aug. 2007, 11:53 »
Wie ich vermutete, 5 mm oder 12 mm MDF  :;057
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Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #85 am: 30. Aug. 2007, 11:59 »
@ Holger


Dann nimm lieber die 5 mm. Wie tief kannst du den Reso max bauen?


@ Karsten

Dankeschön  :)


Bei dem Lieferant, wo ich meine Platte bezogen habe, gibts farbige (orange, rot) nur in 3 und 5 mm. Die 5 mm Platten sind dann aber satiniert, was aber auch schick aussehen kann.



Grüsse Andy
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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #86 am: 30. Aug. 2007, 12:06 »
Ich könnte 110 cm, danach stehen die LS im Weg  :toolaughing:
Geplant waren 20 cm, die Dinger müssen ja auch noch verschiebbar sein. 5 mm MDF dürfte so ca. 4 kg/m² wiegen?
Dann komme ich auf 26 cm, das ist OK.

Gruß
Holger
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Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #87 am: 30. Aug. 2007, 12:14 »
4 kg/m² könnte hinkommen. Vielleicht ein bischen weniger.

Die 6 mm HDF Platten, die ich bei den Ersten verwendet habe, kamen auf 4,5 kg/m².



Grüsse Andy
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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #88 am: 06. Sep. 2007, 12:39 »
Hallo,

4,2 kg/m². Also werde ich dann 24 cm tief bauen  :;036

Gruß
Holger
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Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #89 am: 07. Feb. 2008, 23:23 »
Hallo,



Der Bereich hinter dem Hörplatz ist dabei umgestaltet zu werden. Grosses Regal (dazu aber später mehr) statt der Schlitzabsorber, unter dem Regal ein Helmholtzreso (auch später mehr dazu), hinter dem Regal ein grosser Schwinger (1,07 x 1,60 x 0,08) für eine Mode bei 94 Hz.



Ich habe ihm einfach, ohne gross darüber zu senieren, einen Anstrich mit der Wandfarbe verpasst (normale Dispersionsfarbe in champagner :) )
Wenn das Regal davor steht, fällt er gar nicht weiter auf (bis auf das das Regal natürlich ein Stück von der Wand abrücken musste).
Membran ist eine 6 mm HDF Platte, wie gehabt.

Messungen....


Wasserfall ohne Reso (die Wasserfälle von RommEQ sind aber auch wirklich gut):




Wasserfall mit Reso:




Kann sich doch sehen lassen, finde ich (die Messung).



Grüsse Andy
[/quote]
« Letzte Änderung: 07. Feb. 2008, 23:51 von inthro »
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