Autor Thema: Selbstbau eines Plattenresonators  (Gelesen 28071 mal)

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Offline inthro

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Selbstbau eines Plattenresonators
« am: 06. Jan. 2007, 21:30 »
Hallo,


ich habe mich mal an den Bau eines (oder besser zweier) Plattenresonatoren gewagt.

Ziel war die Reduzierung des Nachhalls im tieffrequenten Bereich, wofür sich Plattenresos am besten eignen. Da ich stets versuche, eine akustische Symetrie einzuhalten und hinter meinem Hörplatz kein Möglichkeit zur Unterbringung eines Plattenresos besteht, habe ich mich entschieden, gleich zwei zu bauen. Viel hilft viel ;)

Das immer wieder auftauchende Problem beim Bau solcher akustischen Hilfsmittel, sind die verschiedenen Formeln, die man im Netz, zur Berechnung der einzelnen Parametern, findet. Mir lagen (die Online-Rechner aussen vor gelassen) zwei verschiedene Formeln vor. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht über geeignetes Messequipment verfügte, um die Richtigkeit der Formeln am praktischen Beispiel zu überprüfen, musste ich mich "blind" auf eine Formel verlassen.

Grundlage ist dann diese Formel geworden:


Als nächstes galt es eine geeignete Membran zu finden. Zur Auswahl standen HDF (hoch verdichtete Faserplatte) und Stahlblech. Leider hat meine Recherche keinen wirklichen Aufschluss gegeben, welches Material "besser" ist. Nach der Aussage von FAST AUDIO in deren Chat, ist HDF aufgrund der höheren inneren Dämpfung besser geeignet. Dem habe ich einfach mal vertraut.
Da meine Plattenschwinger ein festgelegtes (an vorhandene Möbel angelehnt) Abmass haben sollten und sich die (fast) einstimmige Meinung der Experten auf ein Längen/Breiten-Verhältnis zwischen 1:1 und 1:2 orientieren, habe ich das Gehäuse in zwei Kammern aufgeteilt.
Das Gehäuse hat ein Mass von 196 x 60 cm, so dass zwei Resonatoren in einem Gehäuse Platz gefunden haben.

Da ich das Gehäuse noch etwas Wohnraumfreundlich gestalten wollte, war eine Maximaltiefe von 20 cm vorgesehen. Daher musste die Membran (der Formel zur Folge) auf ein Gewicht von ca 6,8 kg/m² kommen. Leider sind die Aussagen der Holzhändler sehr unterschiedlich gewesen und es gibt in der Rohdichte von HDF grosse Schwankungen. Nach einigem Herumprobieren und wiegen bin ich, durch das Zusammenleimen einer 6 mm und einer 3mm dicken Platte, auf 7,3 kg/m² gekommen.
Für das Gehäuse habe ich 22 mm Spanplatten genommen. Die sind zwar eklig zu bearbeiten, aber doch um Einiges günstiger als zB. MDF.
Um eine möglichst hohe Bandbreite der Wirkung zu erreichen, habe ich das Gehäuse zu 2/3 mit Glaswolle gefüllt. Man sollte darauf achten, dass das Dämmmaterial, im späteren "Betrieb" nicht die Membran berühren kann. Aus diesem Grund ist ein Fixieren mit stabiler Schnur zu empfehlen. Dazu bieten sich kleine Metallösen an den Seitenwänden des Gehäuses an.
Die Membrane habe ich dann nur verklebt. Dazu eignet sich fast jeder Montagekleber. Ersten gleicht dieser kleinere Unebenheiten des Gehäuses aus und zweitens sieht man an der Oberfläche der Membran keine Schrauben.

Zur äusseren Gestaltung habe ich (anlehnend an meine vorhandenen Möbel) das Gehäuse mit Holz (Kiefer geölt) verkleidet und vor die Membran (ca. 5 cm Abstand) eine gelochte Stoffbahn gespannt. Dahinter kam, zur nächtlichen Aufwertung noch eine kleine Neonröhre aus dem Möbelbauzubehör.
 

           







Die vier Plattenresonatoren haben dem Nachhall im relevanten bereich (45 - 100 Hz) 0,5 sek genommen. Ganz ordentlich, wie ich finde.

vorher 1,1 Sekunden


jetzt 0,6 sek.



Fazit: der Aufwand hat sich gelohnt!



Grüsse Andy
« Letzte Änderung: 06. Jan. 2007, 21:33 von inthro »
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Michel Eyquem de Montaigne


Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #1 am: 10. Jan. 2007, 22:44 »
Hallo,


hier mal noch die Messung aus den Innereien der Plattenschwinger.

Errechnet wurde (nach der o.g. Formel) eine Resonanzfrequenz von 44 Hz. Leider passt das nicht mal annähernd. Die Formel scheint entweder dahingehend unbrauchbar zu sein, oder ich habe irgendwo einen Fehler gemacht.


Messung bei ca 90 dB Aussenpegel.





Um mal zu sehen, ob der Reso auch bei niedrigen Lautstärken "reagiert" wollte ich dazu auch Messungen machen. War aber leider wegen fehlendem Pegel im Gehäuse nicht möglich (Carma streikt ab einem Minimalpegel). In der Anzeige zur Einstellung des Mikros war aber ein Ausschlag zu sehen.

Schlussendlich liegt die Resonanzfrequenz bei 83 Hz, was aber der Wirkung auch bei tieferen Frequenzen kein Hindernis zu sein scheint. Anscheinend sorgt eine gute innere Bedämpfung für eine gute Breitbandigkeit.



Grüsse Andy


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Michel Eyquem de Montaigne


Offline Tympanum

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #2 am: 11. Jan. 2007, 08:22 »
@ll

...noch Fragen?  :;011


Hallo Andy,

vielen lieben Dank für die Ausführlichkeit deines Berichtes und deren Dokumentation - grosse Klasse! Wie ich finde wird hier einmal mehr gezeigt, was man mit ein wenig Interesse und handwerklichem Geschick alles bewerkstelligen kann. Nochmals Dank - auch für die Inspiration...  :;054 :,014

LG, Nicki
°~...der Ton macht die Musik...~°

Offline wattwuermchen

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #3 am: 11. Jan. 2007, 08:26 »
Moin,die Wirkung mag ja echt nicht schlecht sein,aber ich konnte mich immer noch nicht dazu aufraffen oder mich durchzuringen mir in der Richtung was ins Wohnzimmer zu stellen,auch wenn man es kaum sieht,man weis das es da ist,aber ich kannnur sagen Hut ab davor :,014 :,014 :,014
Grüsse aus der Marmeladenstadt von Marko

Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #4 am: 11. Jan. 2007, 09:09 »
Moin Nicki,

Zitat
...noch Fragen?

 :;111 Ja, ich....wieso passt die Formel nicht? Es gibt so einige Fragen, die noch geklärt werden wollen. Aber ich hoffe, das wird hier noch beantwortet  :;025


@ Marko

ich bin der festen Überzeugung, dass es für jedes Zimmer eine "Lösung" gibt. Das Problem ist nur, sie zu finden. Die optische Integration ist die eine Sache, woran es oft hängt, ist die "richtige" Wirkung.

Vielleicht tut sich ja,im Laufe der Zeit noch was für dich hier auf  :;025

 :merci: euch beiden!



Grüsse Andy
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Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #5 am: 25. Feb. 2007, 20:03 »
Hat zwar mit DIY nichts zu tun, aber für alle, die sich Leim und Säge ersparen wollen (und das Geld übrig haben) hier mal eine Adresse zum Erwerb

http://www.mbakustik.de/main.php?target=rab_resonanz_absorber

So die Angaben zur Wirkung stimmen, sieht man hier auch ganz gut die Abhängigkeit der unteren Grenzfrequenz und der Bautiefe....



Grüsse Andy
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Offline Poison Nuke

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #6 am: 26. Feb. 2007, 08:30 »
na das ist ja mal fein, fertige Plattenresos  :,014 :;011

und der kleinste, der 10cm dicke würde sogar perfekt für meinen Raum passen, exakt in dem Frequenzbereich brauch ich nämlich noch ne Menge "Holz" :D

Ob man rausfinden könnte, was für eine Platte da drauf ist und wie er gefüllt ist? weil 214€ für einen ist etwas hart, da ich ja wenn schon so 12-16 Stück brauche  :;043 :wallbash:

Offline wattwuermchen

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #7 am: 26. Feb. 2007, 09:16 »
Moin Moin,ich poste es noch mal hier,geht ganz einfach:

Grüsse aus der Marmeladenstadt von Marko

Offline wattwuermchen

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #8 am: 26. Feb. 2007, 09:17 »
Ach ja,das sind 2,auf der anderen Seite sind auch noch 2
Grüsse aus der Marmeladenstadt von Marko

Offline sommerfee

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #9 am: 26. Feb. 2007, 09:59 »
Wirklich nicht schlecht, Marko  :,014 :;049

Und, wie ist dein erster klanglicher Eindruck?

Liebe Grüße,
Axel

Offline wattwuermchen

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #10 am: 26. Feb. 2007, 10:25 »
Moin Axel,das kann ich Dir nur mit einem Besuch feststellen   :,010 :,010 :,010
Grüsse aus der Marmeladenstadt von Marko

Offline Barnie@home

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #11 am: 26. Feb. 2007, 12:14 »
...weil 214€ für einen ist etwas hart, da ich ja wenn schon so 12-16 Stück brauche  :;043 :wallbash:

RAB 650  - 285eur für eine Holzkiste!! :;010 Lassen wir "Hifiisten" uns wirklich so einfach für dumm verkaufen?? Das ist ähnlich wie mit Cornerblocks, Basotect als Rohstoff in der (Möbel)Industrie kostet auch nur einen Bruchteil dessen, was dafür verlangt wird, wenn es als Super-duper-Akustikwunder für den Bass an den Mann gebracht wird... Frechheit eigentlich...
« Letzte Änderung: 26. Feb. 2007, 13:20 von Barnie@home »

Offline Poison Nuke

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #12 am: 26. Feb. 2007, 13:51 »
was ist an dem Preis von 285€ nicht gerechtfertigt? Soll der Hersteller kostenlos arbeiten?
Allein das Holz mit Funier wird wohl sicherlich in der Beschaffung 50€ kosten. Dann kommt noch die Füllung und Kleinkram hinzu, sind das schonmal sicherlich mindestens 80€ Materialkosten für so ein "Kasten".
Wenn ich dass allein in Kleinserie bauen würde, würde ich wohl an einem Tag 2-4 Stück schaffen (eher weniger, scheint sehr sorgfältig gearbeitet zu sein).
Sind also so 6 Stunden Arbeit pro Kasten so geschätzt. Also 30€ Stundenlohn. Nun muss man ja noch die Beschaffungskosten der Maschinen usw mit reinrechnen usw, ergo so gesehen ein sehr realistischer Preis wie ich finde  :to_drink: :;111

Offline Barnie@home

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #13 am: 26. Feb. 2007, 13:57 »
Hm... So gesehen hast du recht. Hab die Arbeitszeit vergessen.

Offline pinoccio

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #14 am: 03. Mär. 2007, 00:08 »
Andy...  :;049

Also.. dann mag ich mal  :,010

Mich interessieren momentan die Plattenschwinger. Bei deinem Projekt stellen sich mir ein paar Fragen:

Du hast 2 versch. dicke Platten (3+6mm) zusammengeleimt. MWn ändern sich dadurch die Materialeigenschaften (Schwingverhalten) der gesamten Resonatorplatte doch erheblich. Ein Vergleich wäre dazu eine Multiplexplatte. Ihr Resonanzverhalten ist ein ganz anderes als wenn man aus gleicher Dicke eine Massivplatte nehmen würde. Wäre *wömöglich* ein Grund, warum die angestrebte Wirkung in einem bestimmten FQ-Bereich nicht erreicht wurde (ist aber auch mehr eine Frage... :;015 )

Bringt mich aber weiter zu was anderem...

Wenn diese Platten schwingen müssen, wie könnte man sie "verstellbar" machen? Dies wäre für DIYSelfer eine praktische Geschichte. Einfach an einer Art "Stellschraube" drehen, die Platte schwingt in einem anderen Bereich? Ich frag mich nun, ob sowas möglich wäre....  :;015

Gruss
Stefan




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Offline Poison Nuke

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #15 am: 03. Mär. 2007, 09:55 »
@ pinoccio

das Gewicht der Platte ist entscheidend über die Resonanzfrequenz. Einfach mit einer Schraube drehen würde also nicht viel bringen, man könnte damit vielleicht nur den Wirkungsgrad ändern.

Man müsste ein Gewicht fest vorn anbringen können.
Oder man macht einen sehr sehr flachen Behälter extrem fest vorn drauf, den man dann mit Wasser oder so füllen würde, was aber durch die Schwingungsdämpfung wieder andere Effekte mich sich bringt.


Weiterhin wird die Resonanzfrequenz auch durch die Tiefe bestimmt. Wie also bei einer Posaune (gleiches Prinzip) müsste man den Resonator so gestalten, dass man seine Tiefe ändern kann....nur bitte wie will man ihn dicht bekommen  :;015

Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #16 am: 03. Mär. 2007, 10:22 »
Zitat
Weiterhin wird die Resonanzfrequenz auch durch die Tiefe bestimmt. Wie also bei einer Posaune (gleiches Prinzip) müsste man den Resonator so gestalten, dass man seine Tiefe ändern kann....nur bitte wie will man ihn dicht bekommen


Daran habe ich mir auch die Zähne ausgebissen  :,010

Eine Möglichkeit wäre, die Fugen der Rückseite jedes Mal mit Acryl abzudichten. Das lässt sich einfach wieder entfernen und erfüllt seinen Zweck. Zum Verstellen vier Gewindestangen....

Aber mir erschliesst sich der Sinn einer variablen Abstimmung nicht so richtig, da Plattenschwinger ziemlich breitbandig wirken (bei entsprechender Bedämpfung).
Um den FG am Hörplatz zu beeinflussen, eignen sich Plattenschwinger eh nicht.

Zu der Verleimung der Membran:

Mit Sicherheit wird sich das Schwingungsverhalten durch den erhärteten Leim ändern, nicht zum positiven. Aber ich war damals einfach noch unwissend und in Probierlaune  :,010
Wenn ich heute noch mal einen bauen würde, käme eine 6 mm Membran zum Einsatz und eine Tiefe von mindestens 30 cm.

Ich glaube, eine dünnere Membran ist eh vorteilhafter.


Grüsse Andy
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Offline pinoccio

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #17 am: 03. Mär. 2007, 10:48 »
Moin Andy

Ich weiß, das du noch jung bist - aber ich ahnungslos.... und alt  :,010

Aber im Prinzip hast du recht, der Sinn ist wahrscheinlich nicht gerade groß. Wenn man bedenkt und wenn ich es richtig verstanden habe, dass der PS mehr auf die Nachhallzeit wirkt - und daran ändert ja auch ein anderer LS nichts. Also müsste ich auf einen variablen Helmi spekulieren...

Gibt es Teleskopbassreflexrohre?  :,010

Gruss
Stefan
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Offline inthro

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #19 am: 03. Mär. 2007, 10:59 »
Hi Stefan,


du hast noch nicht beschrieben, was dein Ziel ist...? Aber ich gehe mal von einer Raumbedingten Pegelüberhöhung um 80 Hz aus. Dafür wären zwei Helmis wohl die bessere Wahl. Zwei, wegen der akustischen Symetrie und der Effektivität.

Ich werde mein Monstrum von HR auch wieder zersägen und zwei kleine draus machen.

Für die Feinabstimmung empfehle ich Standard HT-Rohr in mausgrau. Zwar nicht Teleskop, aber leicht zu schneiden  :;003


ps oder frag Gerd  :,010
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Offline gto

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #20 am: 03. Mär. 2007, 11:01 »
ps oder frag Gerd  :,010

Ja, ja, gucke öfter mal in die Röhre. :toolaughing:

P.S. Falscher Fred für Röhrende Hirsche :,010
« Letzte Änderung: 03. Mär. 2007, 11:03 von gto »

Offline pinoccio

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #21 am: 03. Mär. 2007, 14:33 »
Andy

Zitat
du hast noch nicht beschrieben, was dein Ziel ist...? Aber ich gehe mal von einer Raumbedingten Pegelüberhöhung um 80 Hz aus

Ey... nicht schlecht  :,014

Rein rechnerisch habe ich eine Überhöhung bei 75-80 Hz. Messtechnisch ist mir die nicht sonderlich aufgefallen. Nur weiß ich nicht, ab ich die "geschmacklich" überhaupt bearbeiten sollte. Deswegen will ich mir die Lösungen etwas variabler halten.. und einfach nur mal rumprobieren. Nur.. der Helmi (oder die Helmis) müsste wieder sofort in den Raum passen. So wie ich mich die Jahre über kennengelernt habe  :;034  :;010 , wird das wieder etwas, womit ich vorher selbst nicht gerechnet habe. Zumindest fällt mir auf, dass ich tagsüber Multiplexplattenreste im Lager zusammen suche... :,010

Mist! :wallbash:

Gruss
Stefan
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Offline gto

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #22 am: 03. Mär. 2007, 16:02 »
Zumindest fällt mir auf, dass ich tagsüber Multiplexplattenreste im Lager zusammen suche... :,010


Klingt nach Paradies, also falls da noch Reste übrig sind  :toolaughing:

Grüsse Gerd

Offline pinoccio

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #23 am: 03. Mär. 2007, 18:18 »
Am Freitag habe ich 2 Stck "Reste" in Birke mit 24mm gefunden.  :angle:

Gruss
Stefan
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Offline gto

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #24 am: 03. Mär. 2007, 18:20 »
Am Freitag habe ich 2 Stck "Reste" in Birke mit 24mm gefunden.  :angle:


Im Quadrat :;039 :toolaughing:

Offline pinoccio

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #25 am: 03. Mär. 2007, 20:04 »
2,44x1,22m  :;043
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Offline Poison Nuke

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #26 am: 03. Mär. 2007, 21:25 »
"Reste"....alles klar  :;009 :;034
eine so ne Platte kostet locker 120-200€  :;043, oder?

Offline pinoccio

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #27 am: 03. Mär. 2007, 21:33 »
Nö...

70-90 Euro - je nach Qualität der verleimten Furniere.

Gruss
Stefan
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Offline Poison Nuke

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #28 am: 03. Mär. 2007, 21:42 »
achso, das ist ja günstig. Würde man bei Obi kaufen, dann kostet es sicherlich fast 200€. Und der örtliche Holzhandel ist auch nicht günstiger  ::)  :wallbash:

Offline pinoccio

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Re: Selbstbau eines Plattenresonators
« Antwort #29 am: 03. Mär. 2007, 23:27 »
achso, das ist ja günstig. Würde man bei Obi kaufen, dann kostet es sicherlich fast 200€.

Dafür bekommst du 20%  - außer auf Tiernahrung. Ne, der Clou dürfte in der Zuschnittkalkulation liegen. Deren Verschnitt und Schnittkosten (Material, Lohn) müssen bezahlt werden.

BTW: Ich frage mich, wenn ich das mit den 20% höre, ob damit Schweineschnitzel gemeint sind?  :;034

Oh weh - das war OFF-Topic  :cry:

Gruss
Stefan
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