Autor Thema: Watt  (Gelesen 4520 mal)

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Offline KSTR

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Re: Watt
« Antwort #30 am: 09. Aug. 2007, 21:10 »
Martin, aus Gründen die dem geneigten Leser bekannt sind, werde ich mit dir das nicht weiter "ausdiskutieren"... wir sind hier in einer virtuellen Kneipe, und ich gehe jetzt mal aus diesem Nebenzimmer woanders hin, und gebe dir Zeit zum Lesen der verlinkten Sachen. Ich bin ein Niemand, aber den Herren Pass, Curl, Hansen, Cordell und dutzende weitere wirst du einfach mal so glauben müssen (evtl. sind dir ja die Marken für die sie arbeiten bekannt -- bei Pass ist es einfach...)

Grüße und nix für ungut, Klaus

Offline HinzKunz

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Re: Watt
« Antwort #31 am: 10. Aug. 2007, 00:45 »
Klaus,

du hast mich etwas missverstanden.
Die Existenz dieser Probleme streite ich nicht ab, Lügen unterstelle ich dir auch nicht.

Ich bezweifle momentan allerdings das Auftreten in der "echten Praxis", soll heißen:
Dass ich einen Yamaha/Denon/HK/Schlachmichtot Verstärker Kaufe und der hat ein Klirrspektrum das den Klang derartig verbiegt dass man am liebsten Schreiend rausrennt.
Oder dass dieser Verstärker an einer Canton wegen Komplexer Last plötzlich einknickt.

Und darum gehts doch hier, oder seh' ich das falsch? Wie sind vor diesem Hintergrund deine Erfahrungen? Gibt es wirklich häufiger Seriengeräte die derartige Probleme haben?

Ich bin nicht so arrogant, dass ich mich nicht belehren lasse oder mich hier rauszuwinden versuche, nur muss die Belehrung auch in dem Zusammenhang schlüssig sein.
Nenne doch bitte einmal ein wirklich konkretes Beispiel in dem Verstärker handfeste Probleme hatten die sich auch wirklich Hörbar niedergeschlagen haben.

Und, Sorry, aber die Threads mit je fast 100 Seiten aus dem DIY-Audio-Forum werde ich nicht durcharbeiten (einfach nur lesen reicht da schließlich nicht), dafür habe ich nicht die Zeit.
« Letzte Änderung: 10. Aug. 2007, 01:42 von HinzKunz »
Gruß
Martin

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Offline pinoccio

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Re: Watt
« Antwort #32 am: 10. Aug. 2007, 07:51 »
Moin Martin

Zitat
Nenne doch bitte einmal ein wirklich konkretes Beispiel in dem Verstärker handfeste Probleme hatten die sich auch wirklich Hörbar niedergeschlagen haben.

Kann nur den Hör-Vergleich eines Denon PMA 2000MK4 und den 705er Advance-Acoustic Monos an einem Paar JBL Ti 5000 anbieten. Der Denon sackte - speziell im Bassbereich - an komplexer Last und größerer Lautstärke ein. Hatte auch Nachwirkungen auf den Mitteltonbereich - das Klangbild kippte bei etwas größeren Lautstärke (jedoch nicht brüllend laut) ins "Nervige" ab. Der Betrieb an den Monos kam mir damals im Vergleich vor wie eine raumakustische Maßnahme, zumindest was den Bassbereich anbetraf.

Gruss
Stefan

Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline HinzKunz

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Re: Watt
« Antwort #33 am: 10. Aug. 2007, 12:24 »
Hi Stefan,

das hilft in unserem Fall nicht wirklich weiter, denn bei deinem Hörtest sind deutlich zu viele Variablen drin.
Das kann schließlich von einem Defekt bis Autosuggestion alles sein, was da gehört wurde.
Dass es nun exakt das hier diskutierte Problem ist, kann man so mE nicht festmachen, dazu muss man sowohl hören, als auch Messen.
Gruß
Martin

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Offline pinoccio

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Re: Watt
« Antwort #34 am: 10. Aug. 2007, 12:34 »
Martin

Ich weiß...  :cry:

Kann allerdings auch nur vom "Hören" berichten. Defekte und Autodingens schließe ich aus,  schiebe es eigentlich nur auf die "mangelnde" Leistung des Denon-Amps. Lt. Hersteller ist er mit 2x80 Watt (8Ohm) auch nicht zu dolle mit Leistung gesegnet. Allerdings gehe ich auch davon aus, dass die Leistungsanforderung (oder Gegen-EMK-Kontrolle?) von den 32cm Bass-Chassis der JBLs doch schon enorm ist/war. (Lt. Datenblatt übrigens typische 3,6Ohm Vertreter mit Impedanzminimum bei 18Khz von 2,x? Ohm)

Gruss
Stefan
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