Autor Thema: Ab wann "Hallsossenwerfer"?  (Gelesen 11838 mal)

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Offline Poison Nuke

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #30 am: 23. Mär. 2007, 22:56 »
Deine Nahfeld- und Fernfeldtheorien die Nautilus betreffend stimmen nicht, die Praxiserfahrungen, die ich damit machte, sprechen dagegen.

ich hoffe du weißt überhaupt, wie echtes Nahfeld klingt und wie der Unterschied zur "Hallsuppe" ist?
Weil ohne direkten Vergleich wirst du auch eine schmalbandig Divergenz von 10dB definitiv nicht so einfach erkennen, das geht durch die unterschiedlichen Raumeinflüsse zu schnell unter. Das Gehirn kann auch erstaunlich viel ausgleichen (man kann sich ja sozusagen "denken" wie die Musik klingt, deshalb kann es auch ausm Küchenradio "gut" klingen, trotz Fgangunterschiede von bis zu 30dB und mehr).


Ich habe so das Gefühl, dass du hier einfach mal was aufwühlen wolltest um eine Bestätigung zu bekommen, dass deine LS gut sind, aber wenn jemand dann doch mal anfängt und dir Dinge erklärt, die dir nicht passen, dann wehrst du die einfach ab.


Zitat
witzig finde ich immer auch die Ferndiagnosen der SEMI-Profs. bezüglich den Studios (Skywalker u.Ä.). Keiner hat sich mal ein Bild vor Ort gemacht, aber bezüglich der Glasflächen hinter den LS würden sie den Tonmeistern am liebsten zeigen, wie man es richtig macht.

der Semi-Profi hat manchmal aber auch mehr Ahnung als der echte Profi (will mich hier nicht zuweit rausheben, aber bei den sog. Profis gibt es wirklich eine Menge, denen das entweder nicht so recht im Blut liegt oder die einfach "Glück" hatten und es geworden sind (ist doch überall so, wenn man Vitamin B hat, kommt man überall hin, egal ob mans kann oder nicht)).
Und bei dem Foto von dem Studio kann niemand erzählen, dass das akustisch ideal ist, das erkennt mal jeder Laie sofort. (nichtmal mikroperforierte Absorber würden gehen, denn dann würde man kein scharfes Bild mehr haben).
PS: und es kann ja auch sein, dass hier Wert auf Praxistauglichkeit gelegt wurde und der Klang völlig hintergründig ist und der richtige Soundmix wird dann in einem angemessenen Tonraum gemacht.
Aber falls der Soundmix doch in diesem "Glashaus" gemacht werden sollte, wäre es wenigstens ne Erklärung für die vielen miserablen Abmischungen  :;009

Offline PTF 2012

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #31 am: 23. Mär. 2007, 23:37 »
ich hoffe du weißt überhaupt, wie echtes Nahfeld klingt und wie der Unterschied zur "Hallsuppe" ist?
Weil ohne direkten Vergleich wirst du auch eine schmalbandig Divergenz von 10dB definitiv nicht so einfach erkennen, das geht durch die unterschiedlichen Raumeinflüsse zu schnell unter. Das Gehirn kann auch erstaunlich viel ausgleichen (man kann sich ja sozusagen "denken" wie die Musik klingt, deshalb kann es auch ausm Küchenradio "gut" klingen, trotz Fgangunterschiede von bis zu 30dB und mehr).


Ich habe so das Gefühl, dass du hier einfach mal was aufwühlen wolltest um eine Bestätigung zu bekommen, dass deine LS gut sind, aber wenn jemand dann doch mal anfängt und dir Dinge erklärt, die dir nicht passen, dann wehrst du die einfach ab.

Netter Versuch, leider daneben. Ich bin schon des Öfteren in Studios unterwegs, sei es mit der eigenen oder einer befreundeten Band. Ich weiss sehr wohl, wo der Unterschied Nahfeld, Mittelfeld, Fernfeld, ja sogar Hallsuppe ist. Wie man sich manche Dinge "gehirnlich" ausgleichen kann, hast Du doch selbst vorgemacht, indem Du Dein Kinderzimmer von "Magnat-Schüsseln" auf "Monitore" umgestellt hast, ohne zu wissen, daß deren Abstrahlung eines HIFI-LS am Nächsten kommt, Dir reichte ja "gutgläubigerweise" das Schildchen "Monitor". Wer sagt mir, daß Du Dir Deine LS nicht selbst am Meisten schönredest? :;009

Ich habe so das Gefühl, daß Du mit Deinen Sprüchen (erst im HF, jetzt hier) einfach mal eben etwas aufwühlen wolltest, um eine Bestätigung zu bekommen, was für eine grosse Nummer Du eigentlich bist. Meine LS haben für Dich nun mal das falsche Typenschild, stehen hier aber nur nebensächlich zur Debatte. Da bringe ich belegte Beweise in Form von Diagrammen, die Dir nicht passen, jetzt kommt die übliche Abwehrkeule - schwache Vorstellung. Ein paar Argumente (aber bitte nicht wieder gegoogelt) wären klasse. :,010


Zitat
der Semi-Profi hat manchmal aber auch mehr Ahnung als der echte Profi (will mich hier nicht zuweit rausheben, aber bei den sog. Profis gibt es wirklich eine Menge, denen das entweder nicht so recht im Blut liegt oder die einfach "Glück" hatten und es geworden sind (ist doch überall so, wenn man Vitamin B hat, kommt man überall hin, egal ob mans kann oder nicht)).
Und bei dem Foto von dem Studio kann niemand erzählen, dass das akustisch ideal ist, das erkennt mal jeder Laie sofort. (nichtmal mikroperforierte Absorber würden gehen, denn dann würde man kein scharfes Bild mehr haben).

Oh, der Herr will sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen - daß Du am seidenen Faden am Sims hängst, merkst Du dann doch nicht. Jetzt kommt schon Vitamin B ins Spiel (fehlt noch die Werbekeule), und ja, alle Tonmeister sind Volltrottel, wenn sie auf B&W abmischen - die haben es einfach nicht drauf. Und bezüglich des Studiofotos etwas zu beurteilen, das zeugt schon bei Laien von Grössenwahn, den Leuten Unfähigkeit zu unterstellen.


Zitat
Aber falls der Soundmix doch in diesem "Glashaus" gemacht werden sollte, wäre es wenigstens ne Erklärung für die vielen miserablen Abmischungen  :;009

So? Dann leg doch mal Fakten hin. Welche Abmischungen sind denn miserabel? Das sind doch die Phrasen, die immer kommen, wenn man in der Sackgasse steckt. :;070

Gruß
BERND

PS: sorry, ich dachte, Du hättest mehr auf dem Kasten.
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Offline Poison Nuke

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #32 am: 24. Mär. 2007, 00:01 »
ohne zu wissen, daß deren Abstrahlung eines HIFI-LS am Nächsten kommt, Dir reichte ja "gutgläubigerweise" das Schildchen "Monitor". Wer sagt mir, daß Du Dir Deine LS nicht selbst am Meisten schönredest? :;009

stimmt so nicht ganz. Klar war ich am Anfang hauptsächlich nach dem "Typenschild" unterwegs, aber da hatten noch viel mehr Kriterien eine Rolle gespielt, obwohl ich leider die meisten Kriterien mangels Infos nicht prüfen konnte, aber das hab ich ja nun selbst nachgeholt. Und ich rede an meinen LS nix schön, ich weiß ja wie sie arbeiten. Nur dementsprechend hab ich meine Abhörsituation auch angepasst (Absorber & co).

Und deine LS haben nebenbei nicht das falsche Typenschild, hab ich nicht mittlerweile oft genug bemerkt, dass es ein Fehler von mir war, einem einzelnen zu Vertrauen zwecks Abstrahlmessung? Bin zwar immernoch nicht der Meinung, sie seien hervorragend, aber auch nicht das Gegenteil.
Und warum Abwehrkeule, ich habe lediglich gesagt, dass die Nautilus zu den LS gehören, die sehr breit abstrahlen. Und je breiter ein LS abstrahlt, desto kleiner wird der Hallradius usw. Was willst du denn noch für Argumente? Wenn es nicht eindeutig dargelegt ist, bitte, dann werd ich mir die Mühe machen und es genauer erläutern, was für mich nicht das Problem wäre.


Zitat
Oh, der Herr will sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen - daß Du am seidenen Faden am Sims hängst, merkst Du dann doch nicht. Jetzt kommt schon Vitamin B ins Spiel (fehlt noch die Werbekeule), und ja, alle Tonmeister sind Volltrottel, wenn sie auf B&W abmischen - die haben es einfach nicht drauf. Und bezüglich des Studiofotos etwas zu beurteilen, das zeugt schon bei Laien von Grössenwahn, den Leuten Unfähigkeit zu unterstellen.

also du hast echt ein Talent unpassend zu übertreiben. Drehst es dir ja wieder schön zurecht  :;057 :;009
sollte nur heißen, dass es einige gibt, die nicht unbedingt so viel Ahnung haben, wie es nunmal in jedem Berufsbereich so ist (nenn mir einen Berufsbereich, wo wirklich JEDEr weiß, was er tut?).
Und wenn es dir nicht passt, dass andere über Bilder eine grobe Beurteilung vornehmen können, tja, dann siehst du das nunmal so. Ändert für mich aber nichts. Wenn dann müsstest du nun das Gegenbeispiel bringen, dass dieser Raum aktustisch ideal ist  :to_drink:


Zitat
So? Dann leg doch mal Fakten hin. Welche Abmischungen sind denn miserabel? Das sind doch die Phrasen, die immer kommen, wenn man in der Sackgasse steckt
??
also du hast scheinbar Glück und hörst nur die Musik, die perfekt abgemischt wurde. Und scheinbar ließt du dann doch wieder nicht so oft in den Foren, weil sonst hättest du die wohl doch nicht seltenen Postings in Erinnerung, wo in Zusammenhang mit besseren LS über die Zunahme an schlechten Aufnahmen in der eigenen Sammlung gesprochen wurde.

Man höre sich nurmal einige aktuelle Pop Produktionen, wie z.B. Pink - Whe Knew" an, auf ner Billigen Tröte kann man es noch einigermaßen ertragen, aber wenn man es auf ner guten Anlage hört, dann tut es einfach nur in den Ohren weh. Und davon hab ich mehr als nur ein paar Beispiele (die ich aber nicht im Kopf hab, und hab jetzt keine Lust meine ganze Sammlung nochmal durchzuhören nur deswegen  :;070


@ gto
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Offline PTF 2012

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #33 am: 24. Mär. 2007, 00:37 »
stimmt so nicht ganz. Klar war ich am Anfang hauptsächlich nach dem "Typenschild" unterwegs, aber da hatten noch viel mehr Kriterien eine Rolle gespielt, obwohl ich leider die meisten Kriterien mangels Infos nicht prüfen konnte, aber das hab ich ja nun selbst nachgeholt. Und ich rede an meinen LS nix schön, ich weiß ja wie sie arbeiten. Nur dementsprechend hab ich meine Abhörsituation auch angepasst (Absorber & co).

Tja, ich habe nach 17 Monaten LS-Suche (teilweise in meinem Hörraum/Wohnzimmer) den ausgewählt, der mir am neutralsten eine Live-Atmosphäre in die Bude zaubert. Allerdings gebe ich zu, diesen LS auch schon anderweitig "eher übel" gehört zu haben. Es gibt auch nicht viele Händler, die RA und Aufstellung drauf haben. Ich habe im Ruhrpott erst zwei kennengelernt, die die 800er Serie adäquat vorführen, so dass ihr Potential zum Vorschein kommt.


Zitat
Und deine LS haben nebenbei nicht das falsche Typenschild, hab ich nicht mittlerweile oft genug bemerkt, dass es ein Fehler von mir war, einem einzelnen zu Vertrauen zwecks Abstrahlmessung? Bin zwar immernoch nicht der Meinung, sie seien hervorragend, aber auch nicht das Gegenteil.
Und warum Abwehrkeule, ich habe lediglich gesagt, dass die Nautilus zu den LS gehören, die sehr breit abstrahlen. Und je breiter ein LS abstrahlt, desto kleiner wird der Hallradius usw. Was willst du denn noch für Argumente? Wenn es nicht eindeutig dargelegt ist, bitte, dann werd ich mir die Mühe machen und es genauer erläutern, was für mich nicht das Problem wäre.

Daß die Nautilusse breit abstrahlen, habe ich nie abgestritten, nur strahlen sie nicht breiter - trotz der MT/HT-Konstruktion - als eine herkömmliche schallwandbestückte Kiste. Es sind im Grunde genommen Monitore mit HIFI-Eigenschaften. Ich habe noch keinen anderen HIFI-LS gehört, der derart bruchlos den MT-Bereich überträgt (hier wird der gesamte MT-Bereich von einem Chassis übernommen). Mit entsprechender RA (Studio) ist er nicht weniger geeignet als ein "angesehener" Monitor. Ich nutze ihn als HIFI-LS, und da sind nun mal definierte Reflexionen gewünscht, um eine "livehaftige" Phantomschallquellenbildung zu ermöglichen. Eine MEG 901K mag ein hervorragendes Arbeitsgerät sein - wenn man absolute Neutralität beim Abmischen braucht - als Hör-LS lässt sich nicht verleugnen, daß es ein LS ist.


Zitat
also du hast echt ein Talent unpassend zu übertreiben. Drehst es dir ja wieder schön zurecht  :;057 :;009
sollte nur heißen, dass es einige gibt, die nicht unbedingt so viel Ahnung haben, wie es nunmal in jedem Berufsbereich so ist (nenn mir einen Berufsbereich, wo wirklich JEDEr weiß, was er tut?).
Und wenn es dir nicht passt, dass andere über Bilder eine grobe Beurteilung vornehmen können, tja, dann siehst du das nunmal so. Ändert für mich aber nichts. Wenn dann müsstest du nun das Gegenbeispiel bringen, dass dieser Raum aktustisch ideal ist  :to_drink:

Ich drehe mir nichts zurecht. Warum auch? Es sind genug Bilder zur Beurteilung da. Und sie sprechen nun mal für sich. Ich kann nicht einfach ein Diagramm als gut befinden, ein anderes als schlecht - und wenn man hinsieht, sind sie eigentlich identisch. Das Hindrehen haben einige Andere besser drauf.
Was den Abhörraum bei "Skywalker" betrifft, so könnte ich genauso wenig darüber sagen wie Du, es sei denn - Du hast Dir das Ding aus der Nähe betrachtet. Ich habe schon auf anderen Fotos Entfernungen völlig falsch eingeschätzt, das kommt auf Fotos nicht immer rüber. Und ob nicht bei Nichtbenutzung ein mikroperforierter Vorhang weggezogen wird, kann ich auch nicht beurteilen. Ich werde jedenfalls mich nicht aus dem Fenster lehnen und gestandenen Tonmeistern ihre Kompetenz absprechen, schon gar nicht anhand eines Fotos.


Zitat
also du hast scheinbar Glück und hörst nur die Musik, die perfekt abgemischt wurde. Und scheinbar ließt du dann doch wieder nicht so oft in den Foren, weil sonst hättest du die wohl doch nicht seltenen Postings in Erinnerung, wo in Zusammenhang mit besseren LS über die Zunahme an schlechten Aufnahmen in der eigenen Sammlung gesprochen wurde.

Man höre sich nurmal einige aktuelle Pop Produktionen, wie z.B. Pink - Whe Knew" an, auf ner Billigen Tröte kann man es noch einigermaßen ertragen, aber wenn man es auf ner guten Anlage hört, dann tut es einfach nur in den Ohren weh. Und davon hab ich mehr als nur ein paar Beispiele (die ich aber nicht im Kopf hab, und hab jetzt keine Lust meine ganze Sammlung nochmal durchzuhören nur deswegen  :;070

Ich habe nicht mehr Glück als andere bei der Suche nach "guten" Aufnahmen. Es gibt Rosinen wie Zitronen. Es wäre aber schon schön, wenn Du mir belegen könntest, daß all die Zitronen aus B&W bestückten Studios kommen. Jetzt kannst Du mal Inhalt zeigen. Falls "Pink" über B&W abgemischt wurde, mag sie wirklich übel klingen (man darf nie den Auftrag vergessen, daß eine Ghettoblasterkomprimierung gewünscht sein könnte), so wenig liegt es am LS + Tonmeister allein. Es gibt zuhauf Aufnahmen von Alan Parsons, Pink Floyd, Dave Stewart (ersterer war übrigens für zweitere tätig im Studio), die belegen, daß über die Briten-Tröten (seit 20 Jahren!!) keine schlechten Abmischungen "standard" sind. Diverse Klassikaufnahmen dito.


Zitat
@ gto
ich hoffe doch nicht, die Tonnen sind für mich und PTF  :,010 :;057 :,010

Ja, das sind unsere Tonnen, wenn wir uns nicht langsam wieder in die Spur begeben. Und ich pflichte Gerd bei, die Ausgangsfrage steht noch. Ich mach wieder auf.

Gruß
BERND

PS: wenn ich mich in Foren bilden sollte, anhand einiger "selbsternannter Experten", na dann GUTE NACHT. :,010
« Letzte Änderung: 24. Mär. 2007, 00:42 von PTF 2012 »
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Offline Poison Nuke

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #34 am: 24. Mär. 2007, 08:34 »
Daß die Nautilusse breit abstrahlen, habe ich nie abgestritten, nur strahlen sie nicht breiter - trotz der MT/HT-Konstruktion - als eine herkömmliche schallwandbestückte Kiste. Es sind im Grunde genommen Monitore mit HIFI-Eigenschaften.

ok, hätte ich wohl ausdehnen sollen: jeder LS mit breiter Abstrahlung sollte natürlich im Nahfeld betrieben werden, das wollte ich im allg damit ausdrücken (da meine LS sogar dedizierte NahfeldLS sind, ist ihre Abstrahlung daher sogar gerechtfertigt, auch wenn ich sie nicht ganz so im Nahfeld betreibe, aber ganz ohne Kompromisse geht es halt nicht immer). Und die Nautilus sind halt einer der vielen LS (eigentlich ja fast alle HiFi LS  :;043), die auch außerhalb der Achse nicht gerade wenig Pegel erzeugen.
Das bei Stereo auch Reflektionen erwünscht sind, ok, aber im Idealfall sollten dies keine frühen Reflektionen sein, sondern diffuse Reflektionen. Denn erst die diffusen Reflektionen erzeugen die Räumlichkeit, die frühen Reflektionen hingegen nimmst du nicht als solche wahr, sie verändern einfach nur den Direktschall teilweise gravierend. Ideal ist bei Stereo (wenn Reflektionen gewünscht sind), wenn man selbst im Nahfeld ist (die LS entsprechend weit weg den Begrenzungsflächen) und mithilfe von Diffussoren erzeugt man dann die diffusen Reflektionen, die dann auch tatsächlich positiv zur Räumlichkeit beitragen.

Hab da schon mehrere Räumlichkeiten gesehen, wo es genau so realisiert ist (Auch ein Tonstudio, welches wirklich komplett anders aussieht als jedes andere mir bekannt)

Wenn man hingegen die Nahfeldbedingungen nicht realisieren kann, wäre es besser mit bündelnden LS zu arbeiten (Waveguides für Midfield, Hörner für Farfield -> wollte gerade mal das Abstrahlverhalten eines guten HornLS raussuchen, find es aber nicht, zumindest ist da in der Mitte ein breiter Strich, der dann gleichmäßig auf beiden Seiten abfällt -> bei fast jeder Frequenz gleiche Bündelung, außer im untersten TT Bereich -> so ein LS wäre das Optimum für Hörsituationen mit großem Hörabstand bei gleichzeitig geringen Wandabständen, denn frühe Reflektionen sind extrem minimiert, die Räumlichkeit leidet aber nicht, da genügend diffuse Reflektionen wieder zum Hörer gelangen).



@ Jürgen

sorry, war ja nicht meine Absicht hier etwas zu entgleiten, aber andererseits zwingt man durch ein etwas offensiveres Vorgehen (auch wenn es nicht immer richtig ist), die anderen zum Überdenken (und sich selbst auch), was dann durchaus zu einem positiven Ende führen kann, weil man nun ganz anders über einen Sachverhalt denkt  :;008 :;011

Offline Dr.Who

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #35 am: 24. Mär. 2007, 09:50 »
Hallo,

auf diesen ganzen Theoriekram gebe ich schon seit Jahren nichts mehr,es bringt nichts sich damit auseinanderzusetzen(zu oft wurde ich in der Praxis vom Gegenteil überzeugt).B&W hat in den Foren deshalb einen schlechten Ruf,weil einige es anscheinend nicht vertragen können,dass dieser Hersteller seine Boxen nicht unter Preis verkauft und somit für so manchen unzugänglich werden.Psychologisch ist es immer von Vorteil,sich anhand der Theorie alles schönreden zu können,das spart Geld. :,010

Offline PTF 2012

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #36 am: 24. Mär. 2007, 11:36 »
@ Poison Nuke

Deiner Definition nach dürften 90% aller HIFI-LS eigentlich nur im Nahfeld betrieben werden. Eingeschlossen die Nautilusse. Gerade die weisen aber (Bildchen gucken!!) eigentlich einen der akzeptableren noch auf. Egal, genau deshalb geben die Hersteller (und teils die Fachgazetten) auch Tipps zur Aufstellung (wieviel zur Seitenwand und/oder Rückwand) und wieviel man sie eindreht. Schön nachzuvollziehen an "Zicken-LS", wie die T+A TCI mit ihrem Elektrostaten-HT. Durch die starke vertikale Bündelung dessen ist dieser etwas 'vorlaut' beschaltet, da sonst zu wenig Hochtonenergie (gerade in bedämpften Räumen) freigesetzt wird. Die hatte ich ebenfalls hier und man ist geneigt, diese nicht zum Hörplatz anzuwinkeln, worunter aber das Klangbild litt. Auch eine Absenkung per Schalter brachte nicht viel. Einzig die Neigung des HT, den man bei der grossen 1er verstellen kann, brachte ein akzeptables Ergebnis. Andere LS verhielten sich ungleich besser, meine 802D sind ebenfalls nicht direkt auf den Hörplatz angewinkelt - doch stellte ich fest, daß eine parallele Aufstellung zu wenig direkt klang, eine leichte Anwinkelung war von Nöten (kommt auch auf die Basisbreite an). Daß sie wenigstens 70cm fern jeder Seitenwand am besten stehen, ist kein Geheimnis, sonst wären die ersten Reflexionen arg früh. Aber sie deshalb nur ins Nahfeld "reinzuschieben", ist völlig aus der Luft gegriffen - reine Theorie. Dadurch, daß der MT kein klassischer Kolbenschwinger ist, erübrigt sich die Schallwand, die Kugel ist sogar die Form, die am wenigsten Klangverfärbungen (FG) hervorruft. Der HT hat sowieso seine kleine Schallwand.

Deine Theorien lesen sich wie abgeschrieben (nicht abwertend gemeint) und genau da liegt auch der Fehler, im Nachbarländle hat ein hochtrabender Entwickler "mal eben" einen WG in seine ansonsten "makellos" messbare Box gedremelt, und man ist ohne Messung davon überzeugt, welcher LS sich wirklich schlecht misst und anhört - in jedem 2. Beitrag nachzulesen. Als ich noch LS selbst gebaut habe, habe ich immer gemessen - "try and error" funktioniert in den seltensten Fällen. Eine Schallwand als Alibi oder ein WG gedremelt macht noch keinen guten LS.


@ Dr.Who

Milon, kennst Du schon die Geschichte von dem Herrn, bei dem die Finanzierung geplatzt ist (geile Story), der ist von totaler Begeisterung auf "blinden Hass" umgeschwenkt. Und so macht er auch keinen Hehl daraus, welche Firma nur "überteuerten Schrott" verkauft. Das ist mal eine Geschichte, wo ich mir auf die Schenkel klopfe.

Gruß
BERND
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Offline Keafan

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #37 am: 24. Mär. 2007, 11:51 »
Moin Männers,

mal eine ganz bescheidene Frage!
Hifi LSP strahlen (oftmals) breiter als die für taugl. befundenen stärker bündelnden Studiomonitore.
d.h. ja nicht das die Entwickler der breiter strahlenden LSP zu blöd sind ,sondern dies wurde bewusst so konstruiert.

Ergo ,dürften die Studio Monitore besser funktionieren ,wenn man gerne im Nahfeld hören möchte, also nur im S.P. sitzend.
Hallradius beachten und bitte nicht bewegen ,man könnte versehentlich  in den Diffussumpf rutschen!!!!!

Wenn ich mir die Bildchen von der Studiomonitor Hörsession anschaue ,sehe ich aber völlig mitten im Raum, freistehende
Studiomonitore, die für mich wie Fremdkörper wirken.Ich  kenne keinen einzigen Menschen persönl. ,
der egal welche LSP auch immer, diese so in seinem WZ positionieren könnte.
Mir ist schon klar, das es um die optimale Vorführung ging....aber ist diese Praxisgerecht?
Sorry,den Thread habe ich auf Grund der Bilder nichtmal gelesen....habe ich etwas verpasst?
Fazit:
Wir können uns also darauf einigen ,das es am sinnvollsten ist auf der "grünen Wiese" zuhören !


_______________________
Gruß Karsten

Offline inthro

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #38 am: 24. Mär. 2007, 12:18 »
Hallo Karsten,


Zitat
Ergo ,dürften die Studio Monitore besser funktionieren ,wenn man gerne im Nahfeld hören möchte, also nur im S.P. sitzend.
Hallradius beachten und bitte nicht bewegen ,man könnte versehentlich  in den Diffussumpf rutschen!!!!!

Eben nicht. Gut bündelnde LS dürften, der Theorie nach, den Begrenzungsflächen näher stehen. Durch eine Minimierung der Reflektionen eben durch ein gutes Abstrahlverhalten erweitert sich der Hallradius.
Die Frage ist, obs gefällt. Frühe Reflektionen erschweren Durchhörbarkeit und Ortungsschärfe, sorgen aber auch für pseudo-räumliches Klangbild, was vielen vielleicht sogar besser gefällt.

Die Vorführung bei Reinhard war sicher nicht "praxisgerecht", aber sorgte in jedem Fall für eine gute Darbietung. Und da es ja im Prinzip um den Vergleich verschiedenener LS ging, hatten alle gleiche Bedingungen. Eine gute Vorführung lässt aber auch erst einen Vergleich zu. Ich werde mir meinen Favoriten nach Hause holen, und mir dann einen Eindruck in "praxisgerechter" Umgebung verschaffen.



Grüsse Andy
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Offline gto

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #39 am: 24. Mär. 2007, 12:24 »
Hallo Bernd, nix muss, vieles kann, manches überzeugt praktisch, manches technisch, und umgekehrt.
Man sollte einfach mal möglichst viele verschiedene Konzepte hören, um das seinem Geschmack am dienlichsten zu finden.
Du hast das offensichtlich gemacht und ich pers. verstehe nicht warum einen das kratzt, ob die Wahl dann auch von anderen gutiert wird. :;015 Einerseits will jeder möglichst individuell sein, und dann sollen aber wieder alle es auch für gut befinden. ::)
Habe eben gestern eine von vielen Spielereien hier gezeigt. http://allabout-hifi.magnetofon.de/index.php?topic=386.msg5578#msg5578

Auch wenn diese spielerische Versuchsanordnung technisch besser ist, das Klangbild wird dadurch nahfeldähnlicher und rückt mir pers.für entspanntes Musikgeniessen zu nahe, sitze ja auch keine 4m von der Lautsprechervorderkannte weg. Sind bei mir ca.2,4m

Grüsse Gerd

Offline Keafan

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #40 am: 24. Mär. 2007, 12:39 »
Hi Andy,

das ist mir schon klar....mit stärkerer Bündelung und der Reaktion(Reflexionen) mit dem Raum .

Die Frage wie jemand hören möchte , wird nur gerne ausgeblendet.
Wenn ich weit ausser Achse, meines rechten LSP sitze, (am Esstisch) höre ich immer noch meinen linken LSP
natürlich inkl. Raumreflexionen ,Diffussumpf.

Wenn ich im S.P. sitze klingt es natürlich richtiger, auch die 1. Reflexionen habe ich bewusst bearbeitet.

Da ich aber nicht nur!!!! im SP. sitze , schätze ich eben einen Ringradiator der nun mal konstruktionsbedingt breiter strahlt.
Mein 3 Wege LSP ist auch nicht für´s Nahfeldhören konzepiert worden ,denn bei 1m Abstand höre ich (vermutlich ,nie getestet,da absurd)die einzelnen Zweige raus.
Bei 2,50m Abhörentfernung nicht.
Von besser oder schlechter , wird sehr schnell gesprochen....als ob jeder das Ziel hat ,wie im Tonstudio zuhören,wobei hier die beschränkte
Aufstellung (eben extrem kurze Abhördistanz)logischerweise einige Punkte für´s Pflichtenheft der Entwickler vorgegeben hat.
Das die Verstärkerelektronik sinnvollerweise eben schon i.a.R. in dem LSP(Sudioabhöre) verbaut wurde, ist nicht aus Klangsteigerungsgründen so gelöst, sondern weil es ebenfalls praxisgerecht(er) ist. 
Es kommt in der Praxis ,auf das Entwicklungsziel , den Einsatzort /Abhörbedingung / Hörvorlieben etc. an...wie immer meine pers. Meinung.

Bei Eurer Vorführung hätte man ja die "Vorteile" durch praxisgerechter Aufstellung besser demonstireren können...
Jeder breit(er) strahlende LSP (Hifitröten) klingt in so einer Position auch völlig anders ,als bei Wandnähe,besonders bei unbehandelten
schallharten Wänden!



« Letzte Änderung: 24. Mär. 2007, 12:43 von Keafan »
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Offline inthro

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #41 am: 24. Mär. 2007, 12:56 »
Zitat
Es kommt in der Praxis ,auf das Entwicklungsziel , den Einsatzort /Abhörbedingung / Hörvorlieben etc. an...wie immer meine pers. Meinung.

Richtig. Und auch meine Meinung. Die Darbietung beim Reinhard kann man daher auch nicht als Kaufargument heranziehen. Es wird wenige geben, die so ihre LS stellen können. Davon abgesehen hört sich jeder LS in jedem Raum anders an. Aber zu Vergleichszwecken war das schon perfekt. Der Praxistest wird dann in den eigenen vier Wänden nachgeholt. Dort wird sich dann zeigen, was zb die O300 besser macht, als die Franzosen.

Zu den Hörgewohnheiten:

Ich für meinen Teil sitze immer im Sweet Spot (geht bei knapp zwei Meter BB auch nicht anders). So gesehen wären die K+H schon ein geeigneter Kandidat.

Mal sehen.



Grüsse Andy
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Offline Keafan

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #42 am: 24. Mär. 2007, 13:07 »
nur damit mich niemand falsch versteht....die Aufstellung bei Reinhard war zum LSP Vergleichszhören sehr gut gewählt,
nur würde so eine extrem freie Aufstellung auch den "Hifitröten" zugute kommen.

LSP testet man eh zuhause sinnvollerweise in den eigenen 4 Wänden, was Reinhard ja auch zum Glück als Service anbietet.
(macht nicht jeder Händler) :,014
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Gruß Karsten

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #43 am: 24. Mär. 2007, 13:15 »
LSP testet man eh zuhause sinnvollerweise in den eigenen 4 Wänden, was Reinhard ja auch zum Glück als Service anbietet.
(macht nicht jeder Händler) :,014

So ist es. Was nützt es mir, wenn es beim Händler gut klingt und zuhause kommt dann die Ernüchterung. Es mag auch umgekehrt gehen, aber kaum einer holt sich einen LS nach Hause, der schon beim Händler nicht überzeugt hat. Immerhin hat mein Händler keine Angst davor, Gerätschaften auszuleihen, nicht selten ist er ganztäglich bei Kunden, um die Schose fachgerecht zu installieren.

Es soll aber Leute geben, die einen LS nach Hören der AUDIO-CD bewerten. Das ist ganz grosses Kino. :wallbash:

Gruß
BERND
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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #44 am: 24. Mär. 2007, 13:17 »
Wenn ich im S.P. sitze klingt es natürlich richtiger, auch die 1. Reflexionen habe ich bewusst bearbeitet.

Da ich aber nicht nur!!!! im SP. sitze , schätze ich eben einen Ringradiator der nun mal konstruktionsbedingt breiter strahlt.

 ???  :;050

Ich sitze auch nicht nur im Süssen, aber für Hintergrundbeschallung an einem xbeliebigem Punkt im Raum ist für mich nachwievor
die RA wesentlich wichtiger als das Lautsprecherprinzip.
Ich würde mir jedenfalls keinen teuren Lautsprecher im Hinblick auf das Klangbild ausserhalb der Zone wo ich konzentriert höre kaufen. :meinung:
Was aber nix gegen die subjektiv empfundene Qualität eines Ringradiator auch am Süssen zu bedeuten hat.

Grüsse Gerd

Offline Tympanum

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #45 am: 24. Mär. 2007, 14:35 »
...nun bin ich durch und ich bin ehrlich wenn ich sage, dass ich schmunzeln muß:

Es werden sich abermals eimerweise wissenschaftliche Halbwahrheiten um die Ohren gehauen, die, so scheint es mir, teilweise noch aus dem Kontext gerissen werden, nur um die eigene Position als die einzig richtige darzustellen. Aber den Unterschied zwischen "dezidiert/dediziert", den scheint man nicht zu kennen; hauptsache mal eingebaut; klingt so "vornehm"... *gg*   :;055

Wie Gerd schon anmerkte: Bitte immer schön cool bleiben - so, oder so...  :cool: :,014


Cheers
Nicki   
°~...der Ton macht die Musik...~°

Offline Keafan

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #46 am: 24. Mär. 2007, 15:48 »
Hallo Nicki,

ich finde es sehr schwierig , nach Deinem Post , Deine Erfahrung, Meinung zum Thema zudeuten.

Bring mal Licht ins Dunkel , welche "Halbweisheiten" meinst Du ,und wer hat Sie hier im Thread verkündet?

Oder darf man nur um den "heissen" Brei reden?

Nicht persönlich gemeint,finde aber das man offen zu seiner Meinung /Erfahrung stehen könnte und auch davon berichten sollte/könnte.

   :to_drink:
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Gruß Karsten

Offline Franz

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #47 am: 24. Mär. 2007, 17:26 »
Heiligst Blechle, was für ein Monsterthread. :toolaughing: Die einen sehen sich gemüßigt, ihre liebgewonnenen Lautsprecher gegen Theoretiker zu verteidigen, die anderen halten Vorlesungen über Abstrahlcharakteristika im Nahfeld, Midfield usw, usw. Da kann ich leider nur sagen: Gääähn :,010 :;057

Mensch Leute, jeder LS ist ein Hallsoßenwerfer, der eine mehr, der andere weniger. Und so´ne schöne Hallsoße hat durchaus was.

Laßt doch diesen Zinnober hier und hört lieber Musik mit euren Lautsprechern. Jeder wird seine Gründe dafür haben und sich bewußt dafür entschieden haben, wie und womit er hört.

Ende der Durchsage. Das war mein Wort zum Sonntag. :,010 :meinung:

Jedem das Seine - und mir meine Silbersand. :;056 Ein ganz vorzüglicher Hallsoßenwerfer mit höchstem Spaßfaktor. :meinung:

Gruß
Franz

Offline PTF 2012

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #48 am: 24. Mär. 2007, 17:40 »
Heiligst Blechle, was für ein Monsterthread. :toolaughing: Die einen sehen sich gemüßigt, ihre liebgewonnenen Lautsprecher gegen Theoretiker zu verteidigen, die anderen halten Vorlesungen über Abstrahlcharakteristika im Nahfeld, Midfield usw, usw. Da kann ich leider nur sagen: Gääähn :,010 :;057

Mensch Leute, jeder LS ist ein Hallsoßenwerfer, der eine mehr, der andere weniger. Und so´ne schöne Hallsoße hat durchaus was.

Laßt doch diesen Zinnober hier und hört lieber Musik mit euren Lautsprechern. Jeder wird seine Gründe dafür haben und sich bewußt dafür entschieden haben, wie und womit er hört.

Ende der Durchsage. Das war mein Wort zum Sonntag. :,010 :meinung:

Jedem das Seine - und mir meine Silbersand. :;056 Ein ganz vorzüglicher Hallsoßenwerfer mit höchstem Spaßfaktor. :meinung:

Gruß
Franz

Franz,

Deine Nüchternheit bewundere ich. Du hast - eigentlich immer bisher - die Sache auf den Punkt gebracht.  :,014

Gruß
BERND
Shall I call on you to guide me well, to see our hopes and dreams fulfilled?
On this day of our ascension.
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Offline Keafan

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #49 am: 24. Mär. 2007, 17:45 »
Hallo Franz,

bedenke bitte, das der ein oder andere "Neueinsteiger" einiges falsch verstehen könnte.
Das sollte in meinen Augen , aber nicht ein Ziel eines Hififorum´s sein.

Diese Diskussionen wurden und werden wohl nie aufhören....es sei denn man unterscheidet
mal folgende in meinen Augen wichtige Punkte:
Entwicklungsziel , den Einsatzort /Abhörbedingung / Hörvorlieben

zumindest wäre es ein Versuch wert.

ich möchte gerne noch eine Begründung liefern...Jahrelang habe ich gelesen ,das man nur im Nahfeld mit dafür geeigneten LSP
hochwertig Musik hören könnte....verschwiegen wurde dabei sehr lange, der Zustand der eigenen RA.(ich habe nix gegen den User)
btw.
Was bringt mir eine "Abhöre" bei 1m Entfernung ,wenn ich gerne Pink Floyd auf 2,50m dazu schaue?live und in Farbe?

Wenn man nicht endlich mal anfängt, konkret auf die jeweiligen "Umstände" gezielt einzugehen, und nur Phrasen in dem Raum schmeißt,
wird das immer in Richtung "GÄHN" laufen.

So, halte mich jetzt raus ....und gehe in die Hochprozentecke :to_drink:

« Letzte Änderung: 24. Mär. 2007, 17:48 von Keafan »
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Gruß Karsten

Offline Poison Nuke

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #50 am: 24. Mär. 2007, 18:24 »
ich wollte doch nur seine Ehre verteidigen... bin ja schon still  :;043 :;057


@ Franz:

Klar, Musik hören will ja jeder von uns  :;049
aber wenn man sich intensiver mit dem Thema befassen will, gehören ja schon einige theoretische Hintergründe dazu, um die Wiedergabe so optimal wie möglich zu gestalten. Und das man da erstmal ganz allgemein anfängt ist ja klar, ist doch überall so, "vom Allgemeinen zum Speziellen"  :;111 :;008
Wenn man also weiß, wie es sich im Allgemeinen verhält, kann man dann ja genauer spezifizieren, wie es in verschiedenen Situationen ideal wäre.
Vorallem bei der kompromissbehafteten Stereowiedergabe gibt es ja in der Tat mehrere verschiedene Ansätze (3 um genau zu sein  :book:) um eine möglichst gute Wiedergabe zu erreichen. Nur trotzdem ist es da sinnvoll, erstmal allgmein bescheid zu wissen, denn spezialisieren kann man immer .

Aber man kann natürlich auch einfach eins machen: LS hinstellen und Musik hören und nen Bier trinken  :to_drink:
Nur da ich ein Idealist bin, kommt es für mich nicht in Frage. Ich ergründe lieber die theoretischen Hintergründe und versuche alles zu optimieren  :;070


Wir könnten ja zur Fortführung des Threads (hoffentlich weiterhin immer schön sachlich *zu PTF rüberblick*  :;055 ) über die verschiedenen möglichen Anwendungsfälle diskutieren und welche Maßnahmen sinnvoll sind usw? Im HF.de gab es mal vor einiger Zeit eine Diskussion über den idealen Hörraum für Stereo, vielleicht könnte man daran ja anknüpfen und das in Verbindung mit den Abstrahleigenschaften der LS bringen?

Offline Franz

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #51 am: 24. Mär. 2007, 18:33 »
Mensch Bernd, Robert

laßt mal gut sein. Jeder weiß doch, was er hat. Sobald die Jungs mal auf deiner Couch Platz genommen haben, hört das Forengelaber doch sowieso auf. :meinung: Jeder hat doch seine Anlage so zusammengestellt für sich, daß es wirklich Spaß macht, damit zu hören. Egal, ob aktiv oder passiv oder weiß der Geier was. So ging es mir bei Jürgen, bei Stefan, bei Karsten oder auch bei anderen, umgekehrt saßen schon zig Leute bei mir im Keller im Hörverlies. Da ist dann nur noch Spaß an der Freud angesagt.

Ich kann ehrlich geagt überhaupt nicht verstehen, warum in den Foren immer soviel gezofft wird. Müssen wir immer den Verrücktesten ermitteln? :;034 Immer Äpfel mit Birnen vergleichen? Was soll das? Verständnis und Hilfe bei Problemen ist angesagt. Wir sind doch ein bunter Haufen Musikbekloppte. Wer was wo wie besser kann oder stehen hat ist sowas von nebensächlich, daß man beim Lesen in Foren schon irre werden kann.

Ich geb dir mal nen väterlichen Rat: Lad dir ein paar Freunde ein, macht ne schöne Hörsesssion, jeder bringt was mit, und dann kommt Verständnis füreinander auf, man lernt sich persönlich kennen und findet dann die ganzen Streitereien und Eifersüchteleien sowas von daneben, das glaubst du nicht.

Hier ist ein Forum am Entstehen, daß bisher durch einen friedvollen und geselligen Ton mir sehr positiv aufgefallen ist. Es wäre jammerschade, wenn nun auch hier die alten Schlachten wieder losgingen, das hatten wir alle doch schon im Überfluss.

Also: laßt uns gegenseitig respektieren und uns gegenseitig an dem erfreuen, was ein jeder so hat. Otto Normalverbraucher hat sowas nämlich nicht - und es macht einen Heidenspaß, dieses Hobby miteinander zu betreiben. Reine Theoriedebatten find ich ehrlich gesagt ziemlich fad, weil Hören unter Wohnraumbedingungen immer kompromißbehaftet sein wird - und wer hat schon ein professionell entwickeltes Hörstudio? Das ganze Gerede über Möglichkeiten und Grenzen der Stereophonie ist ein Kunstgespräch um der Kunst willen. Mir geht es mehr um die Relevanz in der Praxis. Also machen, was machbar und unter den gegebenen Umständen sinnvoll ist und auch hörbar was nach vorne bringt. Da lobe ich mir den Andy und den Gerd. Die sind stets praktisch orientiert, und dabei immer mit Augenmaß auf das Erwünschte und Mögliche.

in diesem Sinne
Franz
« Letzte Änderung: 24. Mär. 2007, 18:44 von Franz »

Offline inthro

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #52 am: 24. Mär. 2007, 18:53 »
Franz,

danke für den letzten Beitrag  :,014


Das Thema Abstrahlverhalten in Anlehnung an die eigenen Vorlieben und räumlichen Begebenheiten wird wohl kaum objektiv zu betrachten, geschweige denn zu diskutieren sein.
Wenn man jetzt festhalten kann, dass bei einem LS mit schlechter Bündelung verstärkt mit Diffusschallanteil zu rechnen ist , wie bei einem LS mit guter Bündelung (bei gleichem Abstand zu den Begranzungsflächen), ist doch m.E. alles gesagt. Was der Einzelne daraus macht, oder eben nicht, sollte auch dem Einzelnen überlassen sein.



@ Robert

noch eine Sache....

Zitat
Aber bei Stereo leider nicht so gut, weil dann die Räumlichkeit einfach inexistent wäre.

(in Bezug aufs Hören auf der Wiese)


Das versteh ich jetzt nicht.... Wir haben die Monitore bei Reinhard in sehr freier Aufstellung gehört. Hinter dem Hörplatz tiefe Kästen mit poröser Füllung.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass wir dort weit mehr im Hallradius saßen, als ich es zu Hause tu. Trotzdem war die räumliche Abbildung weit besser, als ich sie hier geniessen darf (die LS mal ausser Acht gelassen). Es war zwar keine Wiese, aber das Gehörte tendierte eher gegen deine Aussage  :;039



Grüsse Andy
Nichts verhindert den Genuss so wie der Überfluss.
Michel Eyquem de Montaigne


Offline Poison Nuke

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #53 am: 24. Mär. 2007, 19:02 »
noch eine Sache....

Zitat
Aber bei Stereo leider nicht so gut, weil dann die Räumlichkeit einfach inexistent wäre.

(in Bezug aufs Hören auf der Wiese)


Das versteh ich jetzt nicht.... Wir haben die Monitore bei Reinhard in sehr freier Aufstellung gehört. Hinter dem Hörplatz tiefe Kästen mit poröser Füllung.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass wir dort weit mehr im Hallradius saßen, als ich es zu Hause tu. Trotzdem war die räumliche Abbildung weit besser, als ich sie hier geniessen darf (die LS mal ausser Acht gelassen). Es war zwar keine Wiese, aber das Gehörte tendierte eher gegen deine Aussage  :;039


das is ja genau das was ich schon mehrmals hier gesagt hatte: frühe Reflektionen (die für das Gehirn nicht als solche zu erkennen sind) sind nicht so gut, dafür aber die späten diffusen Reflektionen. Da ihr in einem Raum wart, sind dennoch von der Rückwand und den Seitenwänden verspätet noch Reflektionen zu euch gekommen.
Also eigentlich ideale Bedingungen, die ihr hattet  :,014

Auf einer Wiese hat man aber gar keine Reflektionen mehr, das klingt wirklich komplett anders als wie bei Reinhard im Studio. Wenn man ne gute OpenAir PA hört (natürlich im Probelauf, wenn noch Ruhe drumherum ist), dann merkt man es sehr schnell es ist zwar überaus präzise und luftig, aber irgendwie auch sehr direkt und Räumlichkeit wird da nur schwer zustande kommen.

Am besten mal bei schönem Wetter die LS in den Garten stellen und testen  :;009
(werd ich diesen Sommer vielleicht sogar mal mit meinen 7 Magnats versuchen )

Offline Keafan

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #54 am: 24. Mär. 2007, 19:05 »
Hi Franz,

einfaches Bsp.
aktiv ist besser als passiv ,halte ich für viel zupauschal...(was leider so oft in Foren zu lesen ist,nicht von Dir)
es kommt auf das Endprodukt an ,nur dieses kann ich subjektiv bewerten.
Ich habe sehr geile aktive LSP gehört(u.a. in Meckenheim , bzw. eine Kette mit Raum bzw. im Raum)
ich kenne sehr geile passive, weil der Entwickler besonders den Chassis sein Augenmerk schenkte

Ich habe gestern die B&M BM 35/50 live erlebt ,grottig diese Vorführung!
Ich werde einen Teufel tun ,und es dem LSP anlasten....wenn ich die Kohle hätte
und ich Birgit zu noch grösseren LSP überreden könnte, dann stünde die BM 50 heute hier.

Geile Kiste meiner subjetiven Meinung nach ,leider  zu einem "Schnapper" von 56.000€ Stk.
zuzugl. Player und Vorstufe....


« Letzte Änderung: 24. Mär. 2007, 19:10 von Keafan »
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Gruß Karsten

Offline Franz

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #55 am: 24. Mär. 2007, 19:14 »
Ja, Karsten, hast schon Recht. Es kommt darauf an:

1. Welche Klangphilosophie verfolgt jemand mit seiner Konstruktion - egal, ob passiv oder aktiv

2. Ist sie die richtige für mich?

3. Wie exakt setzt der Entwickler seine eigenen Vorstellungen dabei um?

4. Kann ich den Scheiß überhaupt bezahlen? :;69

Und gleichzeitig muß man darauf Rücksicht nehmen, ob die Kiste dann überhaupt bei mir das machen kann, was sie eigentlich kann. Beides miteinander zu vereinbaren, ist die Kunst des guten Hörens. :meinung:

Du darfst übrigens mit deiner Lösung sehr zufrieden sein. Ich fand´s richtig gut. :;049

Gruß
Franz

Jürgen Heiliger

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #56 am: 25. Mär. 2007, 11:40 »
Liebe User,

sooft wir die Moderation hier in diesem Thread schon gebeten haben nicht über nichtanwesende Personen, bzw. diese zu zitieren, und es hört nicht auf, sehen wir uns gezwungen dieses Posts komplett auf die Müllhalde zu schieben.

Es war immer unser Bestreben hier die Fehler der anderen nicht zu machen, bzw. über diese hier herzuhalten. D.h. die Befindlichkeiten an der Tür abzustreifen, leider gelingt dies einigen wenigen nicht. Daher, bevor es zu einem Flächenbrand kommt........

Bitte habt dafür Verständnis, dass wir die einzelnen Posts nicht redaktionell/moderativ bearbeiten, dieser Arbeitsaufwand ist keinem MOD zuzumuten.

Deshalb ist hier nun erst einmal geschlossen.

Gruß
Jürgen
:;106

Nachdem ich den Thread nun  :,011 habe wieder geöffnet......

Seid Euch aber dessen bewusst, wir warten nicht mehr so lange.....

Der nächste der sich nicht an unsere Regeln hält wird ermahnt ..... verwarnt.....

aber dies kennt ihr ja schon alle........

Ich würde mich freuen wenn's nicht dazu kommt......

Gruß
Jürgen

Offline Tympanum

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #57 am: 25. Mär. 2007, 13:12 »
Hallo Nicki,

ich finde es sehr schwierig , nach Deinem Post , Deine Erfahrung, Meinung zum Thema zudeuten.

Bring mal Licht ins Dunkel , welche "Halbweisheiten" meinst Du ,und wer hat Sie hier im Thread verkündet?

Oder darf man nur um den "heissen" Brei reden?

Nicht persönlich gemeint,finde aber das man offen zu seiner Meinung /Erfahrung stehen könnte und auch davon berichten sollte/könnte.

   :to_drink:


Hallo Karsten,

eigentlich ist schon alles um die Ecke. Franz hat es wunderbar auf den Punkt gebracht. Aber ich möchte es nicht versäumen, dir gerne zu antworten.
Ich bin ~Erlebnishörer~ und obwohl ich der Technik gar nicht abgeneigt bin, er-HÖRE ich in der Regel  die LS, anstatt sie zu er-MESSEN.

Ich/wir hören im 'klassischen' 25m² Raum, dessen 'Abhörgegebenheiten' weit davon entfernt sind optimal zu sein. Aber mit der jetzt gefundenen Konfiguration hört es sich sehr ordentlich an; das zählt. Bei Gelegenheit, wenn wieder ein wenig Ruhe eingekehrt ist, dann werde ich mal ein paar Shots hochladen, damit sich jeder ein Bild machen kann. Aber zurück zum Thema:

Ich finde es befremdlich, wenn Diskutanten sich Messungen, Werbeaussagen, subjektiver Teststamentes etc. bedienen, diese in den Mixer schmeissen und das Gequirrlte als einzig gültige Argumentationsgrundlage anführen, nur um ihre eigene Position "durchzudrücken". Zuzüglich werden sich sprachlicher Begriffe bedient, die inhaltlich vollkommenen Nonsens darstellen. Sicherlich ist zu verstehen was gemeint ist. Aber genau diese Art der Mitteilung ist es, die beim Fachsimpeln ebenfalls Anwendung findet. Das geht mir zugegebenermaßen auf den Senkel!

So weit, so gut - wenn dann aber der Uraltkram ebermals durch die bekannte Forenwelt getrieben wird, Leute erneut persönlich angegriffen werden, die hier im °allabout° noch nicht einmal Member sind, dann hat der Spaß ein Ende. Liebevoll wird versucht zur Raison aufzurufen, was bedauerlicherweise erneut mißlingt. Die Entwicklung kennen wir... 

LG, Nicki
« Letzte Änderung: 26. Mär. 2007, 10:12 von Tympanum »
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Offline Keafan

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #58 am: 25. Mär. 2007, 18:16 »
Hallo Nicki,

ein Erlebnishörer unter Wonraumbedingungen,ich kenne noch einen. :;015
Das "Geraffel" muss vor Ort überzeugen(den Hörnerv treffen) ,da beißt die Maus keinen Faden ab.
 :to_drink:

PS:
alte Kamellen wollen wir sicherlich nicht auskramen, da es "uns" keinen Millemeter weiter bringt ,in der
Vergangenheit weiter gebracht hatte.
schönen So.

PPS:
Sachthemen könnte man erörtern ,wer Lust hat beteiligt sich .....wer nicht der eben nicht,oder so :,014
Man muss auch nicht die Technik komplett verstehen , da letztendlich das Gehörte von jedem selbst bewertet (subjektiv) wird....
alles andere ist Nonsons(alla aktiv ist aber theoretisch besser, ohne sich mit dem Endprodukt ,also dessen Umsetzung zubeschäftigen(soory musste dieses Bsp. nochmals erwähnen)
Dazu passend fällt mir da ein Kompakt -LSP Test ein ,(nachzulesen unter Area-DVD)
in dem der "Testcrew" (eben subjektiv) der passive Kompakte ,wohl mehr zusagte als die aktive Version ,dazu noch aus gleichem Hause.
(von einem Defekt des aktiven , gehe ich mal nicht aus, habe aber die teilweise "empörte" Nachdiskussion nicht wirklich weiterfolgt,
da ich keinen Bedarf an neuen Tröten habe)
« Letzte Änderung: 25. Mär. 2007, 18:17 von Keafan »
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Gruß Karsten

Offline Tympanum

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Re: Ab wann "Hallsossenwerfer"?
« Antwort #59 am: 26. Mär. 2007, 10:11 »
Hallo Karsten,

ich bin zweifelsohne der Meinungen, dass Messungen ihr Berechtigungen haben; gerade in der Konstruktion. Ebenso sind Weichenkonfiguration und Abstrahlverhalten der LS für das Endprodukt im höchsten Maße wichtig. Schließlich spiegelt sich hier die  Philosophie der Entwickler in der Praxis wieder, oder vorsichtiger ausgedrückt, sollte sich wiederspiegeln. Ohne Zuhilfenahme der auf Messung basierenden Erkenntnisse ist das nicht zu realisieren.

Mir geht es darum festzuhalten, dass Messdiagramme alleine noch keinen guten LS ausmachen; was 'gut' auch immer heißen mag. Ich beschränke mich hier auf die aktustischen Fähigkeiten. Hifi-LS der "Prosummer-Class" werden immer Kompromisse eingehen müssen. Sie zielen darauf ab, in vielen unterschiedlichen Raumkonfigurationen vernünftigen zu klingen. Die Entwickler können nicht wissen, wie es bei uns Zuhause aussieht. Aus der Erfahrung heraus werden Schnittmengen abgebildet, in der sich solch ein System bewähren muß/sollte; Ergebnis = mal besser, mal schlechter. Parallel muß noch auf Design etc. geachtet werden. Die gegenwärtige Tendenz liegt bie schlankeren Schallwandlern, die auch mal wandnäher aufgestellt werden können, ohne gleich ein  'Bass-Fass' aufzumachen. Wer in der glücklichen Lage ist sein Haus um seine Wunschanlage bauen zu können, der kennt das Problem nicht. Es gibt sicherlich viele Hifi-LS, die messtechnisch nicht gerade mit Topwerten glänzen, die aber sehrwohl gut klingen können; genauso umgekehrt. Deshalb ist es mir immer ein Graus, wenn Leute sich die techn. Referenzen ihrer favorisierten Hersteller um die Ohren hauen nur um zu "dokumentieren", dass ihr Equipment selbstverständlich das Non plus ultra sei. Welch ein Unsinn. Fachsimpeln auf Niveau = ja, freundlich Erfahrungen austauschen/mitteilen = ja, gemeinsam Hören und Spaß haben = ja, Lernen/Mitnehmen = ja, aber nicht sinnlos Kabbeln nur um des Kabbelns Willen; meine Meinung.

Eigentlich kann alles so einfach sein...  :;036


 :to_drink:
Cheers
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