Autor Thema: Vovox Kabeltest - Diskussion  (Gelesen 36756 mal)

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Offline sommerfee

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #30 am: 12. Jul. 2009, 12:37 »
Zumindest hat keiner von Welten geschrieben  :Eulenspiegel:

Offline pinoccio

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #31 am: 12. Jul. 2009, 12:40 »
Hi Axel

Teilnehmer 1 konnte oder wollte sich nicht festlegen (ausgedruckt hat sich sein Tagebuch aber wirklich sehr unterhaltsam gelesen, wenn ich auch den Hersteller des CAT5-Kabels und die Angabe der Schuhgröße vermisst habe)

Kann ich nachreichen... Verlegtes Cat5e Installations-Netzkabel stammt von Haurtian und die Cat5 Patchkabel von Belkin (schon wieder Belkin?...  :ueberleg: ) und meine Füßchen haben (beide) Größe 43.   :;009

Aber festlegen konnt ich mich echt nicht, denn dazu waren meine Eindrücke einfach zu verschieden.

Gruss
Stefan

ps. Ich hab jetzt übrigens LS-Kabel von Belkin im Einsatz  :inOhnmacht_fall:
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Offline Franz

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #32 am: 12. Jul. 2009, 13:14 »
Zitat
ich kann aus keiner der Beschreibungen irgendwelche
deutlichen Verbesserungen rauslesen.

Naja, bei Ingo hatte ich zumindest den Eindruck, daß er gerne das Vovox wieder hätte, hat er - glaub ich -  auch so geschrieben. Ob etwas für einen eine "deutliche Verbesserung" ist, kann ohnehin nur jeder für sich selbst entscheiden, andere können das gar nicht beurteilen.

@ Axel:

Zitat
Zumindest hat keiner von Welten geschrieben   

Das spricht für die seriöse Beurteilung der Hörer. Bei Kabeln wird es auch keine "Welten" an erfahrbaren Unterschieden geben können. Die Unterschiede werden - wenn überhaupt - als eher subtil empfunden. Aber gerade in den feinen Unterschieden können die Gründe dafür liegen, warum man sich für das eine oder das andere entscheidet.

Gruß
Franz


Offline Hörzone

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #33 am: 12. Jul. 2009, 13:51 »
ich bin mir nicht sicher ob Beschreibungen fehlen, ich kanns aber aufgrund der Ösisperre nicht nachvollziehen.
Markus ist als Teilnehmer nicht gelistet, weils ja keine Beschreibung gibt
viele Grüße
Reinhard
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Offline Hörzone

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #34 am: 12. Jul. 2009, 13:53 »
wir hatten letztlich rund 9 Monate, das sollte eigentlich genug sein. Sicher, ein paar Berichte mehr hätte nicht geschadet, wir hatten immerhin zwei komplätte Sätze im Umlauf, das heißt die Verweildauer pro Teilnehmer lag deutlich über 4 Wochen
viele Grüße
Reinhard
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Offline pinoccio

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #35 am: 12. Jul. 2009, 14:05 »
9 Monate ist ja auch so die Zeit wo....  :,010

Gruss
Stefan
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Offline -scope-

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #36 am: 12. Jul. 2009, 15:12 »

Dieser "Test" beschreibt meiner Meinung nach keineswegs die Einflüsse einer NF-Verkabelung. Der Test lässt jedoch Rückschlüsse auf die Testpersonen zu. Man erhält Informationen darüber, wie sie zu ihrem liebgewonnenen Hobby stehen und erhält einige Anhaltspunkte darüber, wie sie "gestrickt" sind. Sogar im Fall  M. Berzborn.

Welchen Einfluss die mikroskopisch kleinen Parameterdifferenzen der Kabel auf das übertragene Nutzsignal im Einzelfall nahmen, erfährt man hingegen nicht. Das bleibt völlig unklar.









Hier steht zur Abwechslung kein Zitat eines Dichters oder Denkers.

Offline Höhlenmaler

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #37 am: 12. Jul. 2009, 16:19 »

Welchen Einfluss die mikroskopisch kleinen Parameterdifferenzen der Kabel auf das übertragene Nutzsignal im Einzelfall nahmen, erfährt man hingegen nicht. Das bleibt völlig unklar.


Bei mir wars im wesentlichen eine ganz deutliche, nicht mehr vorhandene Nervigkeit im Hochtonbereich. Die war nun verschwunden und in der Folge entfaltete sich eine im Vergleich zum Manhatten sowieso, und im Vergleich zum DNM NF Verbindungskabel, was an sich gut ist, eine in allen Belangen differenziertere und ausgewogenere musikalische Abbildung. Farbiger, differenzierter, den Charakter eines Instrumentes klarer abbildend. Feinheiten, eingebettet in ein Ganzes. Zusammenhang. Die bessere Auflösung der hohen Frequenzen, ihre unangestrengtere Darstellung, das scheint sich auf die gesammte Musik auszuwirken.

Meiner Kombi aus Audionet und Focal Speakern ist schon immer nachgesagt worden, daß die weniger gut zusammen passen sollen. Mich nervten immer gewisse vorwitzige, nein, krass krelle Anteile der Musik, die sich im Hochtonbereich abbilden.
 Das war mit dem DNM schon verschwunden.
Mit dem Vovox ist das durch eine lässigere, auf den Punkt des Charakters jedes einzelnen Instrumentes zugehende Vorstellung ersetzt worden.
Um das genauer zu beschreiben müsste ich meine Eindrücke poetischer fassen können. Verdient hätte das sowohl das DNM, als auch das Vovox und nicht zuletzt die Musik, die ich höre.
Die Musik, die ich höre und meine Weise die aufzunehmen, kann nicht mittels physikalischer Begriffe erfasst werden. Die Physik liegt allem sicher zugrunde, da bin ich mir sicher. Die Beschreibung der verschiedensten musikalischen Ereignisse, deren Abbildung, das, wie es sich bei mir bem,erkbar macht, hat aber nix mit Naturwissenschaft zu tun. Es ist Kunst. Musik, ist Kunst. Ihre Übermittlung mit Mitteln, die mir die Technik, die Physik zur Verfügung stellt, kann ich nicht nur nicht angemessen beschreiben, ich will sie auch nur mit den mir annähernd verständlichen Begriffe der Sprache beschreiben, die über vernunftorientierte Bezüge die sich auf den Umgang mit den technischen Werkzeugen stützen, hinausgehen.
Kein Musiker hätte es verdient, daß ich seinen Leistungen mittels dem Zugriff auf eine technologische Sprache  gegenübertrete. Da passt es gut, daß ich nicht alles verstehe und mit meinen Ohren in der Welt der Musik ganz glücklich sein kann.

.



.
« Letzte Änderung: 13. Jul. 2009, 15:30 von Höhlenmaler »
Gruß Ingo . . . . . . . . Last FM

Offline sommerfee

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #38 am: 12. Jul. 2009, 16:21 »
Markus ist als Teilnehmer nicht gelistet, weils ja keine Beschreibung gibt

Und wo ist dann die Beschreibung von Teilnehmer 6?

Liebe Grüße,
Axel

Offline Hörzone

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #39 am: 12. Jul. 2009, 18:24 »
Markus ist als Teilnehmer nicht gelistet, weils ja keine Beschreibung gibt

Und wo ist dann die Beschreibung von Teilnehmer 6?

Liebe Grüße,
Axel


du hast den Aufmerksamkeitstest bestanden ;)


da hab ich mich wohl beim Durchzählen vertan...
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Offline -scope-

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #40 am: 12. Jul. 2009, 19:42 »
Zitat
Bei mir wars im wesentlichen eine ganz deutliche, nicht mehr vorhandene Nervigkeit im Hochtonbereich.

Sehr schön formuliert.  :umarm:  BEI DIR....Also in deiner subjektiven Wahrnehmung. Somit habe ich immerhin etwas über dich erfahren....Nicht viel, aber ein kleines Bisschen.

Zitat
krass krelle Anteile der Musik, die sich im Hochtonbereich abbilden.
Raum  "zuhängen" und/oder Boxen auswechseln.

Zitat
Das war mit dem DNM schon verschwunden.
Sicher.  :;070

Zitat
Um das genauer zu beschreiben müsste ich meine Eindrücke poetischer fassen können.

Was? NOCH poetischer? Neee....lass mal.  :toolaughing:

Zitat
Die Musik, die ich höre und meine Weise die aufzunehmen, kann nicht mittels physikalischer Begriffe erfasst werden.

Das war mir schon klar. Ein Wechselbad der Emotionen. Da lässt man dann wie im Rausch  alles raus....Das hat aber nicht viel mit dem zu tun, was die Kabel am Nutzsignal verändern.
Wahrscheinlich war es auch garnicht die Zielsetzung des Testes, etwas über "real vorhandene" Veränderungen zu erfahren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Ergebnisse sehr ähnlich ausgefallen wären, wenn man ein Vovox intern so präpariert hätte, dass es intern ein "Manhatten" mit den 0815 Vovox-Neutriksteckern gewesen wäre. Das würde 10 Minuten dauern.
DAS wäre übrigens mal ein netter Versuch gewesen. Ich würde  selbstverständlich die Verschraubungen der Stecker mit Sekundenkleber versiegeln damit keiner reinschauen kann. Nur Hörer mit Messtechnik würden den Schwindel anhand der  Parameter "erahnen". Die meisten Anderen hätten  wohl  lustige Anekdoten verfasst und darin diversen Unterschieden berichtet.

Zumindest bin ich davon überzeugt.  :,014

Schade das Hörzone das nicht -SO- gemacht hat. Es wäre letztendlich viel aufschlussreicher gewesen. :;009
« Letzte Änderung: 12. Jul. 2009, 19:49 von -scope- »
Hier steht zur Abwechslung kein Zitat eines Dichters oder Denkers.

Offline Hörzone

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #41 am: 12. Jul. 2009, 20:01 »
ich konnte nicht so gemein denken  :;055

wäre aber sicher ein interessanter Ansatz gewesen.

Was ich  noch sagen wollte:

ich plane demnächst einen neuen kabeltest!  :,010
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Offline pinoccio

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #42 am: 12. Jul. 2009, 20:21 »
Schade das Hörzone das nicht -SO- gemacht hat. Es wäre letztendlich viel aufschlussreicher gewesen. :;009

Wozu?

Eigentlich reicht dazu der beschriebene AB Zeitfehler locker aus. Nur hat das halt nichts mit der Suggestionskeule zutun. Taugt wahrscheinlich auch nicht um jemanden zu erschrecken oder vorzuführen.

Solche (Fake)Tests gibt es schon unzählige und stellen mE nichts Neues dar und deren Ergebnisse sind bekannt. Ich bin zwar durchaus auch der Meinung, dass dieser jetzige Test keine Klarheit brachte, aber das war amS auch nicht Ziel dieses Tests. Für mich und meine Hifi-Praxis gibts keinen Kabelklang oder ich da pfeif einfach drauf. Dennoch muss ich mit meiner Wahrnehmung leben und da gehören, um diese zu befriedigen oder zu beschleunigen, einige nicht nachvollziehbare oder unvernünftige Dinge einfach dazu. Beweisabsichten hab ich da keine, interessiert mich dann auch nicht, ob das "draußen" irgendwem plausibel erscheint, denn eigentlich ist das objektive Maß der Dinge (in hobbyistischer Hinsicht) immer nur "sich selbst". Mit der (ehrlichen) Subjektivität der hier beschriebenen Eindrücke sollte man dennoch (als Leser derselben) umgehen können und sie vlt. nicht respektlos behandeln, sonst schießt man vlt. locker 10km übers Ziel hinaus. Man muss seine subjektiven Eindrücke zuerst selbst mal besser beschreiben und ausformulieren können, so dass andere etwas darunter verstehen können. ;)

Als allgemeines Ziel (oder Ergebnis?) könnte man daher _auch_ schreiben, dass man mMn etwas mehr tun muss, um (etwaigen oder behaupteten) klanglichen Phänomenen auf die Spur zu kommen, so dass sie für eine größere Allgemeinheit auch nachvollziehbar werden (oder im negativen Falle halt nichts übrig bleibt) Faketests mit Nichtunterschieden sind aber dazu noch ungeeigneter. So mögen zwar daran beteiligte Probanden am Ende über ihre eigene Wahrnehmungsleistung/qualität durchaus staunen, Faketests spielen aber auch nur mit menschlichen Wahrnehmungen ansich - also im Prinzip die gleichen und/oder ähnlichen Gründe, warum man eigentlich z.B. BTs machen müsste, um auf neutrale(ere) Ergebnisse zu kommen. Wozu überhaupt Faketests, wenn _eigentlich_ bekannt ist, wie einfach man schon in offenen AB-Test in diverse Fallen tappt? Nur um jemandem seine möglichen Wahrnehmungsfehler unter die Nase zu reiben?

Wiedemauchsei... nur ist das alles keine Einbahnstrasse:

Ein Faketest lässt sich mMn z.B. auch locker aufsetzen in dem echte auditive Unterschiede völlig negiert werden bzw. das Gehörte auch noch gegen den eigenen subjektiven Geschmack evaluiert wird - und das wäre doch auch mal eine Sache die dann alle bestaunen könnten, oder? Was spielt da Kabelkram mit vlt. marginal-möglichen oder unmöglichen klanglichen Unterschieden eigentlich noch für eine Rolle?

Gruss
Stefan

« Letzte Änderung: 12. Jul. 2009, 20:45 von pinoccio »
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline KSTR

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #43 am: 12. Jul. 2009, 20:23 »
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Ergebnisse sehr ähnlich ausgefallen wären, wenn man ein Vovox intern so präpariert hätte, dass es intern ein "Manhatten" mit den 0815 Vovox-Neutriksteckern gewesen wäre. Das würde 10 Minuten dauern.
Jau, etwa 13pF musste ich einem dem Vovoxe zuschalten, damit es eines der Manhattans ward, dahingehend(über alles, mit Steckern). Da die Kabel morgen retour gehen, könnte ich heute abend noch mal die Mikrophonie testen versuchen, dort war das Vovox beim dahingehend recht aussagekräftigen Kurztest als Gitarrenkabel besser... Lust habe ich aber keine große mehr, bin auch erkältet...

Grüße, Klaus

Offline April Wine

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #44 am: 12. Jul. 2009, 20:31 »
Oh ja Reinhard,
ich teste dann ein NYY-J 5-Ader in meinem ULM-Tonarm.
Mal sehen, wie es sich gegen die serienmäßige Verkabelung schlägt.  :;055

Gruss Stefan

Offline Franz

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #45 am: 12. Jul. 2009, 20:39 »
Hallo Ingo,

ich habe mit einem anderen Vovox-Kabel ( Vovox Textura) ähnliche Eindrücke wie du an meiner Anlage gewinnen können. Ich möchte als Hauptmarkmal dabei das Wort "Kohärenz" wählen. Ich kann mit deinen Beschreibungen also schon was anfangen, entdecke in vielem, was du beschreibst, Ähnlichkeiten.

Gruß
Franz

Offline Hörzone

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #46 am: 12. Jul. 2009, 21:55 »
Franz: der Sinn des Tests war aber schon ein Kabel gegen das andere vergleichend zu beschreiben, so gesehen ist mit der Aussage allein nichts anzufangen. Denn dein anderes Kabel mag ja anders sein als mein Manhatten (zumindest in Sachen Preis vermute ich das sehr stark).

Grundsätzlich hätte aufgrund der Jubelbeschreibung (die ich vorher über Vovox gehört hatte) das Ergebnis vielleicht doch etwas eindeutiger ausfallen können/müssen. Klar, die Unterschiede mögen für jeden individuell sein.

Mir scheint abschliessend auch der Weg des Hometests nicht wirklich geeigneter als der eines Kurzzeitblindtest, zumindest scheint mir das nicht so rüberzukommen. Möglicherweise wäre pro Probant eine längere Hörsession notwendig, aber sowas wurde beim Chiemseetest ja schon praktiziert, ohne weitere Erfolge.
viele Grüße
Reinhard

P.S: vergessen, ein Teilnehmer hatte das Manhatten überhaupt nicht angeschlossen, scheidet also eigentlich auch aus..
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Offline Franz

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #47 am: 12. Jul. 2009, 22:05 »
Reinhard: irgendwie habe ich das Gefühl, daß manche Schwierigkeiten damit haben, wenn jemand das Vovox-Kabel für besser in seiner Anlage empfunden hat als was anderes. Natürlich wirst du das entrüstet zurückweisen - ist doch klar, versteht sich ja von selbst.

Mir fällt halt nur Ingos Beschreibung des Vovox besonders auf. Das deckt sich weitgehend mit meinen Eindrücken, obwohl es nicht das gleiche Kabel war.

Am besten wird jedoch sein, wir geben scope einfach Recht: Der Test sagt natürlich nur was über die Person aus. So ist´s recht. Und jetzt bitte noch etwas weiter ausführen, was das denn wohl für Typen sind, die was zu hören vorgeben. Ich lehne mich mal schon sehr entspannt zurück und genieße die psychologische Unterweisung.

Gruß
Franz
« Letzte Änderung: 12. Jul. 2009, 22:07 von Franz »

Offline -scope-

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #48 am: 12. Jul. 2009, 22:59 »
Zitat
Wozu?

Na...wozu wohl? Um wieder einmal darzustellen, was von Klangbeschreibungen (in Zusammenhang mit den hier vorliegenden elektrischenGrößenordnungen )  zu halten ist.

Das wäre der einzige Grund der mir einfällt. Und der reicht doch bereits vollkommen, da es letztendlich in den Foren doch immer genau darum geht.

Zitat
Faketests mit Nichtunterschieden sind aber dazu noch ungeeigneter.

An dieser Stelle kommen wir nicht "zusammen". Tests wie dieser Langzeittest können keine verwertbaren Informationen über das "Übertragungsverhalten" (ich nenne es mal so) liefern.  Ich bin mir  im klaren darüber, dass ich von einigen Lesern (Hörern) möglicherweise auch etwas zuviel verlange, wenn ich an dieser Stelle immer wieder an die elektrischen Größenordnungen erinnere. Bei den meisten Hörern FEHLT da einfach jede Vorstellung und jedes Verständnis. Das ist m.E. der springende Punkt.

Diese "fake Tests" liefern aber sehr schöne Beweise darüber, was von den "emotionalen Bewertungen" der Hörer zu halten ist, und in wie weit sie mit den Tatsachen übereinstimmen.  Ist das denn "nichts" ?

Will man halbwegs verwertbare Fakten, dann bleibt bislang nur der "kontrollierte" Blindtest, bei dem der Hörer alle erdenklichen (machbaren) Freiheiten bekommt.  Oder hast du bessere Methoden parat? Mir fällt da zur Zeit nichts besseres ein.

« Letzte Änderung: 13. Jul. 2009, 16:49 von -scope- »
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Offline -scope-

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #49 am: 12. Jul. 2009, 23:05 »
Zitat
könnte ich heute abend noch mal die Mikrophonie testen versuchen, dort war das Vovox beim dahingehend recht aussagekräftigen Kurztest als Gitarrenkabel besser...

Diesen Test halte ich eigentlich für überflüssig. In der Regel wird das Kabel von der Quelle niederohmig (um 50....250 R) abgeschlossen. Danach kann man die Strippe versohlen bis der Pabst kommt, ohne etwas brauchbares messen zu können.

Mikrofonieverfechter klemmen die Strippe afaik nicht selten an den 1 Mohm Eingang eines Analogscopes im 2 mv/div Bereich an, während das andere Ende offen rumbaumelt.......Und dann gibts natürlich auch ordentliche Reaktionen....Bloß? Wie praxisnah sind die für den Betrieb an einem CDP oder hinter einer Vorstufe?  :;004

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Offline Hörzone

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #50 am: 12. Jul. 2009, 23:18 »
Franz, ich überlasse es jedem selbst seinen Schluss aus dem Test zu ziehen, der Test wird weder bei dir noch bei Scope etwas ändern (beide Namen nehm ich jetzt exemplarisch, weil hier wohl überhaupt keinerlei Konsens besteht). Das war aber auch schon vorher klar, und es ging mir im Test gar nicht darum. Eine gute Möglichkeit zum herausfinden von Übereinstimmungen wäre die Teilnahme am Test gewesen. Es nützt halt einfach der Sache wenig, wenn man nach dem Lesen der Beiträge sage: genau, das ist bei mir exakt gleich.. Es wäre schön gewesen mehr Teilnehmer zu finden, gerade auch von Kabelklangbefürwortern (da sind ja zwei eigentlich ausgefallen, einmal eben keine Beschreibung und einmal das andere Kabel nicht gegengehört).
viele Grüße
Reinhard
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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #51 am: 12. Jul. 2009, 23:23 »
Hi Scope

Zitat
Wozu?

Na...wozu wohl? Um wieder einmal darzustellen, was von Klangbeschreibungen (in Zusammenhang mit den hier vorliegenden elektrischenGrößenordnungen )  zu halten ist.

Das wäre der einzige Grund der mir einfällt. Und der reicht doch bereits vollkommen, da es letztendlich in den Foren doch immer genau darum geht.

Hmm... also mir war das schon vorher klar. Das sehe ich nicht so eng, versuche zu trennen was subjektive Beschreibungen leisten können. Für einen Beweis oder Gegenbeweis (wenn man "Beweis" ziehen mag) taugen sie mE nichts. In solchen Berichten suche ich wohl vlt. auch was anderes als wie lapidare Bestätigungen und Ablehnungen möglich/unmöglicher klanglichen Phänomene. Wenn man klanglichen Phänomenen auf die Spur kommen mag, muss man, wie geschrieben, mE einfach mehr tun. Ich denke (hoffe...?) dass das aber allen Beteiligten klar ist. Was jemand öffentlich behauptet hat amS eine andere Qualität wie das was im privaten Rahmen praktiziert wird und man sich eventuell darüber nur unterhalten möchte. Letzteres steht (für mich) außerhalb einer Diskussion. Ist aber auch nur meine bescheidene Meinung.

Zitat
Diese "fake Tests" liefern aber sehr schöne Beweise darüber, was von den "emotionalen Bewertungen" der Hörer zu halten ist, und in wie weit sie mit den Tatsachen übereinstimmen.  Ist das denn "nichts" ?

Nein, finde ich nicht, wenn sie z.B. bei "falschen" Probanden gemacht werden. Wie ich aber schon versucht habe zu beschreiben funktionieren Faketests auch in negativer Hinsicht. Man kann mit ihnen auch echte auditive Unterschiede negieren. Sie sind mE nur dazu geeignet aufzuzeigen, wie leicht sich die Wahrnehmung aufs Glatteis führen lässt. Aber mal im ernst, wer (hier) weiß das nicht?

Über die Emotionen kann ich mich nicht auslassen. Man kann sie mit echten Unterschieden haben, aber auch mit nicht vorhandenen bzw. hörfremden Zusatzperzeptionen. Und so lange mit diesen Emotionen nicht die Physikbücher neu geschrieben werden ist für mich auch alles in Butter. Es werden ja auch keine Koch- oder Rezeptbücher neu geschrieben, wenn ein Feinschmecker meint, dass das Essen mit einer goldenen Gabel oder bunten Tellerchen besser schmeckt. Der Fraß ändert sich nicht... aber die Emotion beim reinschieben in den Mund.  :toolaughing: Bitte nicht falsch verstehen, ich finde Physik auch klasse, orientiere mich persönlich auch gerne an ihr, weils sie auch ne objektive Konstante darstellt aber meist kommt man im Leben auch ohne sie gut zurecht.

Wünschen würd ich mir allenfalls nur, dass man sich diesen Zusatzperzeptionen (aller Arten) vlt. bewusster wird. Beim Essen gehts ja auch...

Zitat
Will man halbwegs verwertbare Fakten, dann bleibt bislang nur der "kontrollierte" Blindtest, bei dem der Hörer alle erdenklichen (machbaren) Freiheiten bekommt.  Oder hast du bessere Methoden parat? Mir fällt da zur Zeit nichts besseres ein.

Nein, ich habe auch keine bessere Methoden parat, denn wie ich bereits beschrieb empfinde ich den BT auch als erste Wahl. Zumindest wenn es darum geht objektivere Fakten zu schaffen. Ich halte auch gewonnene Ergebnisse aus BTs durchaus für aussagekräftiger in Bezug auf Fakten, als z.B. diverse Ergebnisse aus sog. "Workshops". Dennoch betrachte ich den BT aus unterschiedlichen Perspektiven. Die letzte Perspektive ist (für mich) irgendwem damit Kabelklanggedöns beweisen oder nicht beweisen zu wollen. Umstrittenes Kabelzeuchs find ich abgelutscht, mir gehts da schon ein bisserl mehr und würde nur noch mit unumstrittenen Klangunterschieden Fakten schaffen. Es würde mir z.B. reichen, wenn mit dem BT erkannte werden könnte, dass manche geschmackliche Evaluationen falsch sein könnten. Das kann amS auch so schön jeden von uns betreffen. Es gibt dazu auch Nachlesbares im Netz, aber keinen juckts, weils vlt. nicht schlagzeilenträchtig genug ist. Aber, so meine Meinung, ist diese Kröte mal geschluckt, werden Diskussionen um Kabelklang und ähnliche Dinge überflüssig(er) und der BT bekommt ein anderes (netteres) Gesicht. :to_drink:

Gruss
Stefan
« Letzte Änderung: 13. Jul. 2009, 00:16 von pinoccio »
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline alex8529

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #52 am: 13. Jul. 2009, 11:03 »
Mir fällt halt nur Ingos Beschreibung des Vovox besonders auf.
Das deckt sich weitgehend mit meinen Eindrücken, obwohl es nicht das gleiche Kabel war.

2 der möglichen Möglichkeiten

1. die unterschiedlichen Kabel sind gar nicht unterschiedlich

2. gleichen Vovox-Werbetext gelesen
Echtes VooDoo ist, wenn man beim Test 15 Richtige bei 10 Versuchen hat.....

Offline Franz

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #53 am: 13. Jul. 2009, 11:21 »
@ Frank,

ja, mir ist klar, daß für dich auch keine anderen Erklärungen möglich sind. Für mich schon. Der Klangcharakter der Vovox-Kabel geht in die gleiche Richtung, habe mittlerweile auch andere als das Textura hören können. Unterschiedlich ist dabei nur der Grad der Ausprägung dieser Charakteristik. Aber das wirst du eh nicht nachvollziehen wollen, weil für dich gibt es überhaupt keinen "Kabelklang". Es macht dann auch wenig Sinn, mit dir oder scope über so etwas überhaupt diskutieren zu wollen. Ihr wollt oder könnt nichts bemerken. Das respektiere ich. Merkwürdig finde ich nur immer, daß ihr anderen das auch nicht zugestehen wollt oder könnt. Aber das ist euer Problem und hier nicht das Thema.

Gruß
Franz

Offline alex8529

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #54 am: 13. Jul. 2009, 11:54 »

Ihr wollt oder könnt nichts bemerken. Das respektiere ich.

Merkwürdig finde ich nur immer, daß ihr anderen das auch nicht zugestehen wollt oder könnt.

@Franz,

aber selbstverständlich gestehe ich auch Anderen zu nix zu hören  :;070

Grüße Frank
Echtes VooDoo ist, wenn man beim Test 15 Richtige bei 10 Versuchen hat.....

Offline Franz

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #55 am: 13. Jul. 2009, 12:05 »
Ja, in deiner dir eigenen Logik bleibst du dir treu. :to_drink:

Gruß
Franz

Offline gto

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #56 am: 13. Jul. 2009, 12:20 »
http://www.miniclip.com/games/ping-pong/de/   viel Spaß.  ;)

Grüsse Gerd

Offline alex8529

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #57 am: 13. Jul. 2009, 12:43 »
Ja, in deiner dir eigenen Logik bleibst du dir treu. :to_drink:

Gruß
Franz

upps, ich dachte Du hast es gemerkt, was DU schriebst  :;049
Echtes VooDoo ist, wenn man beim Test 15 Richtige bei 10 Versuchen hat.....

Offline Franz

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #58 am: 13. Jul. 2009, 13:11 »
Schreiben, Lesen und Verstehen (können und wollen) sind 3 verschiedene Dinge.

@ Gerd: Im Tischtennis bin ich Spezialist. Ping Pong ist was anderes. Die Antizipation des Handelns des Mitspielers ist dabei extrem wichtig. :;036

Gruß
Franz

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Re: Vovox Kabeltest - Diskussion
« Antwort #59 am: 13. Jul. 2009, 15:47 »

 Ja vovox miteinander

 :;036


alles bestens. Raum zuhängen ... O.K. wäre ja noch machbar.

Aber Lautsprecher auswechseln - ne. Ich bin Focalist.

Mein Leben als Musik Konsument ist ein Kompromiss.

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Gruß Ingo . . . . . . . . Last FM