Autor Thema: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?  (Gelesen 6877 mal)

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Offline Mr. Wiggels

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Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« am: 18. Dez. 2008, 14:44 »
Hallo,

es sind ja einige hier, die mit Monitoren oder sonst wie möglichst neutral hören.

Mich würde mal interssieren, welche Gründe ihr dafür habt. Die Frage ist nicht
welche Vorteile Monitore im Studio haben, das ist klar, sondern, warum ihr
privat neutral hört.


Grüße

Offline gto

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #1 am: 18. Dez. 2008, 14:48 »
Bei mir ist das ganz einfach, es trifft meine pers. Geschmacksvorlieben am besten.

Grüsse Gerd

Offline Kawa

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #2 am: 18. Dez. 2008, 15:02 »
Ich hör doch gar nicht neutral!

Offline pinoccio

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #3 am: 18. Dez. 2008, 15:12 »
Ich kann nicht neutral hören  :,010

Gruss
Stefan
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Offline Mr. Wiggels

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #4 am: 18. Dez. 2008, 15:14 »
...ok, ich merk schon, mit einer ernsthaften Antwort ist nicht zu rechnen.  :sauer:

Offline moby dick

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #5 am: 18. Dez. 2008, 15:33 »
Auch wenn die Boxen ab Werk neutral sind, müsste zunächst geklärt werden, wie sind sie im Hörraum?
Danach kann man eine Aussage treffen, ob neutral gefällt.

Meine sind laut Hersteller neutral abgestimmt, das klingt mir deutlich zu hell und zu bassbetont. Letzteres liegt an der Raumwirkung.

Offline alex8529

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #6 am: 18. Dez. 2008, 16:17 »
Auch wenn die Boxen ab Werk neutral sind, müsste zunächst geklärt werden, wie sind sie im Hörraum?
Danach kann man eine Aussage treffen, ob neutral gefällt.

Hi,

hier der FG im RAR



hier was ankommt

http://img382.imageshack.us/my.php?image=01vergleichbeidevornejh9.jpg

Echtes VooDoo ist, wenn man beim Test 15 Richtige bei 10 Versuchen hat.....

Offline moby dick

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #7 am: 18. Dez. 2008, 16:36 »
Ebendrum!

Bei solch krassen Unterschieden ist der Raum der ausschlaggebende Faktor.

Offline pinoccio

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #8 am: 18. Dez. 2008, 17:33 »
Ich glaube, Mr. Wiggels meinte, warum jemand nach "Neutral-Hören" strebt... oder? :ueberleg:

Gruss
Stefan

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Offline moby dick

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #9 am: 18. Dez. 2008, 17:47 »
Nicht strebt, sondern hört. Daher meine Frage: Hört ihr neutral, oder sind es nur neutrale Boxen. Ist aber wenig greifbar, das Ganze.

Offline Matt

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #10 am: 18. Dez. 2008, 17:56 »
Hallo,

ich kann die frage nur subjektiv Beantworten.
Erstmalig kam ich auf das "Neutral-Hören" durchs Aushelfen im Tonstudio. War doch ganz anders wie vorher gewohnt.
Mit der Stax konsolidierte sich dieses nachhaltig, kann mir persönlich nichts anderes mehr vorstellen.
Kurioserweise hat auch der Markt reagiert, man vergleiche nur die JBL TI-6k mit Speakern wie die TI-250/5000.
Liebe Grüße,
Matthias

Offline gto

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #11 am: 18. Dez. 2008, 18:05 »
...ok, ich merk schon, mit einer ernsthaften Antwort ist nicht zu rechnen.  :sauer:

Mir ist meine Antwort ernst. :;054

Grüsse Gerd

Offline pinoccio

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #12 am: 18. Dez. 2008, 18:08 »
Mir ist meine Antwort ernst. :;054

Mir ja auch. Ich will ja gar nicht neutral hören  :;009

Gruss
Stefan
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Offline Franz

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #13 am: 18. Dez. 2008, 18:12 »
Ich halte es da wie Gerd. Mir gefällt es so einfach besser.

Gruß
Franz

Offline gto

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #14 am: 18. Dez. 2008, 18:12 »
Mir ist meine Antwort ernst. :;054

Mir ja auch. Ich will ja gar nicht neutral hören  :;009

Gruss
Stefan

Sagen alle die nicht können.  :rolfl2: :;055

Offline pinoccio

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #15 am: 18. Dez. 2008, 18:20 »
Sagen alle die nicht können.  :rolfl2: :;055

....oder schon mal neutral gehört haben  :;057

(Aber es scheint, dass neutral wieder sehr dehnbar interpretiert wird  :,010 )

Gruss
Stefan
« Letzte Änderung: 18. Dez. 2008, 18:25 von pinoccio »
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline gto

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #16 am: 18. Dez. 2008, 18:25 »
Stefan,  :;070
Die Bandbreite ist ja auch unter dem Aspekt groß weil eh nur mehr oder weniger gute Annäherungen möglich sind.
Ich bin eigentlich sehr zuversichtlich das du, wenn sich die Gelegenheit endlich mal bietet, nicht aus meinem Hörsessel wirst fliehen wollen.
BTW, hab ich da nicht was von Billig-Tickets gelesen. :;009

Grüsse Gerd

Offline pinoccio

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #17 am: 18. Dez. 2008, 18:30 »
Zitat
Ich bin eigentlich sehr zuversichtlich das du, wenn sich die Gelegenheit endlich mal bietet, nicht aus meinem Hörsessel wirst fliehen wollen.

Ist gut möglich  :,014  Bin ja eh ziemlich flexibel was "Klang" betrifft. Dennoch: "Neutral" liefert (für mich) nur Bezugspunkte, damit ich weiß wie ich mich entfernen kann/muss um eventuell meine "Mehr-Illusionen" zu finden (z.B. Räumlichkeit)

Zitat
BTW, hab ich da nicht was von Billig-Tickets gelesen.

Nur für DE.  :cry:  Müsstest mich also an der Grenze abholen  :toolaughing:

Gruss
Stefan
« Letzte Änderung: 18. Dez. 2008, 18:34 von pinoccio »
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline gto

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #18 am: 18. Dez. 2008, 18:36 »

Nur für DE.  :cry:  Müsstest mich also an der Grenze abholen  :toolaughing:

Gruss
Stefan


Kein Problem, Passau, wann?  ;)

So, zurück zum Topic, auch wenn der Fredtitel von Wiggels nicht eindeutig, so is glaube ich mit seinem Eröffnungspost relativ klar was gemeint ist, oder?

Grüsse Gerd

Offline Franz

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #19 am: 18. Dez. 2008, 18:40 »
Zitat
Aber es scheint, dass neutral wieder sehr dehnbar interpretiert wird   

Neutral ist, was ich dafür halte. :;036

Gruß
Franz
« Letzte Änderung: 18. Dez. 2008, 18:41 von Franz »

Offline April Wine

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #20 am: 18. Dez. 2008, 18:52 »
Moin,
ich für meinen Teil habe durch die Wiederaufnahme meines Hobby "Hifi" vor ca. fünf Jahren eine Entwicklung erfahren.

Komme von meiner Jugendzeit aus von der Hard`n`Heavy-Schiene.
Da muss das halt rumsen. Danach hatte man etwas mehr Geld und ging in Live-Konzerte.
Zuhause dann die Musik nachgespielt, aber dieses Livefeeling wollte sich halt nicht einstellen.

Durch diesen Umstand und Familiengründung verlor die Musik ihren hohen Stellenwert bei mir und sie lief halt so nebenbei.

Durch Neuordnung unserer Wohnsituation mussten die alten Magnats weichen.

Dadurch lernte ich Live und Home zu trennen.

Eine Liveperformance hat halt nichts mit neutraler Wiedergabe zu tun. Dieses dürfen Andere gern anders sehen.

Einen schnurgeraden FQ möchte ich auch nicht verwirklichen. Der Bassbereich darf schon etwas angehoben sein. Betonung auf etwas und darf dann zu den Höhen hin sanft abfallen. Weil ich es sonst als unangenehm empfinde. Ich mag diese Super-HT z.B. nicht.

Ob neutral oder nicht. Ich mag es halt, wenn ich alle oder zumindest sehr viele Details hören kann und nicht das diese von anderen Sachen überdeckt oder zugeschmiert werden.

Ich kann Spassboxen sehr wohl Sympathie entgegen bringen. Auf Dauer liegen sie mir aber zu schwer im Magen.
"Das muss drücken im Gesicht...", gilt für mich nur bei Konzerten.


Gruss Stefan
« Letzte Änderung: 18. Dez. 2008, 18:54 von April Wine »

Offline alex8529

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #21 am: 18. Dez. 2008, 18:56 »
Hi,

dann will ich mal der Spielverderber sein.... :;049

Neutral hören geht nur in dem Studio und mit den LS, in/mit denen abgemischt wurde  .... :;111

Punkt, aus, ende,  :,010
Echtes VooDoo ist, wenn man beim Test 15 Richtige bei 10 Versuchen hat.....

Offline pinoccio

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #22 am: 18. Dez. 2008, 19:00 »
Um es noch konsequenter zu machen...

Neutral hören geht nur in dem Studio und mit den LS, in/mit denen abgemischt wurde  .... :;111

Und mit dem "Gehirn" des Tondruiden  :,010

Gruss
Stefan
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Offline April Wine

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #23 am: 18. Dez. 2008, 19:01 »
Das wäre dann die originale Reproduktion ( vermutlich ).

Was hat das jetzt mit neutral zu tun  :;039

Gruss Stefan

Offline alex8529

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #24 am: 18. Dez. 2008, 19:07 »
Das wäre dann die originale Reproduktion ( vermutlich ).

Was hat das jetzt mit neutral zu tun  :;039

Hi Stefan,

wo wäre der Unterschied ??



Echtes VooDoo ist, wenn man beim Test 15 Richtige bei 10 Versuchen hat.....

Offline gto

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #25 am: 18. Dez. 2008, 19:42 »
Warum so kompliziert?
Also, ich habe Wiggels Frage so verstanden, was bringt einem dazu sich mit seiner privaten Wiedergabeanlage den Abhör-Studioempfehlungen der IRT so weit als möglich anzunähern oder diese zu verwirklichen.
Irre ich?

Grüsse Gerd

Offline alex8529

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #26 am: 18. Dez. 2008, 19:53 »
wenn der Gerd sich nicht irrt, bei der Übersetzung....

meine Antwort: Vernunft
Echtes VooDoo ist, wenn man beim Test 15 Richtige bei 10 Versuchen hat.....

Offline April Wine

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #27 am: 18. Dez. 2008, 20:33 »
Das wäre dann die originale Reproduktion ( vermutlich ).

Was hat das jetzt mit neutral zu tun  :;039

Hi Stefan,

wo wäre der Unterschied ??






Weiss ich welche Kisten der/die als Abhöre benutzt ?

Ich würde mich auch nicht als Neutral-, sondern doch eher als Geschmackshörer bezeichnen.

Mein Geschmack geht aber in diese Richtung.

Gruss Stefan

Offline pinoccio

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #28 am: 18. Dez. 2008, 21:00 »
Naja... "man" sagt ja, dass die Tondruiden mit neutralen Monitoren arbeiten. Anscheinend sind sie sich da aber selbst nicht einig und manche schwören auf "ihre" (neutralen) Kisten. Ergo: Bewegen sie sich oder ihr Geschmack auch in bestimmten Rahmen zu oder von "neutral" weg (imho)

Wenmn ich "mixen" täte, würde ich das auch versch. Tröten machen. Man muss ja auch wissen, wie sich die Mucke im Auto oder auf dem Handy* anhört  :,010

Gruss
Stefan

* Hab mir sagen lassen, dass das sogar nicht ungewöhnlich sei...
« Letzte Änderung: 18. Dez. 2008, 21:02 von pinoccio »
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline inthro

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Re: Welche Gründe für "Neutral-Hören"?
« Antwort #29 am: 18. Dez. 2008, 21:03 »
Hallo Mr.Wiggels,


auch wenn das Wort "neutral" bei vielen Individuelles hervorrufen dürfte....meiner Meinung nach gibt es da wenig Definitionsspielraum.
M.E. sollte "neutral" nach dem aktuellen Wissensstand definiert werden.

Den aktuellen Wissensstand kenne ich zwar nicht, schmeisse aber einfach mal ein paar Kriterien in den virtuellen Raum, von denen ich
der Meinung bin, dass sie zumindest nicht unwichtig sind.

- lineare Betriebsschallpegelkurve, wobei diese > 300-400 Hz durch den FG des Lautsprechers zustande kommen sollte, ohne Raumentzerrung
- Kanalgleichheit über den Frequenzbereich
- gleichmässige Nachhall/Abklingzeit über den Frequenzbereich, mit steigender Tendenz zu tiefen Frequenzen (max 0,6 sek)
- möglichst gleichmässiges indirektes Schallfeld
- keine Reflexionen mit einer Laufzeit von unter 3 ms

"Neutral" bedeutet für mich eine möglichst hohe Portabilität von Tonaufnahmen. Sprich Randbedingungen, die ein möglichst gleichwertiges Klangerlebnis an verschiedenen Orten garantieren sollen.

Mit den Lautsprechern halte ich es wie Gerd. Ich habe mir die K+H O300 nicht wegen irgendwelcher Messdaten gekauft, sondern weil sie mir gefallen.

Anders bei der Interaktion Lautsprecher <-> Raum. Hier ist es bei mir zum einen Neugierde, welchen klanglichen Effekt denn nun "neutrale" Hörbedingungen haben, zum anderen die (subjektive) Tatsache, dass einige Kriterien durchaus lohnen, verwirklicht zu werden.
Für mich war das in erster Linie die Linearisierung der Abklingzeiten im tieffrequenten Bereich, sowie die Bedämpfung der ersten Raummoden. Hier lagen für mich die grössten klanglichen Verbesserungen.

So lange wie man allerdings nicht weiss, mit welchem Ziel eine Tonaufnahme gemischt/gemastert wurde (durchaus vorstellbar, dass Aufnahmen explizit für Wohnräume gemastert werden), hat man bei der Optimierung seines Raumes m.E. ein Zielkonflikt.
Für mich steht fest, dass der Raum gehöriges Potenzial zur Befriedigung des eigenen Geschmackes bietet. Und ich vermute, dass dies selten in Richtung "neutral" geschehen werden würde ;)
Ich für meinen Teil (in dem Wissen hier nie eine livehaftige Klangsituation zu schaffen) mag ein ruhiges, aufgeräumtes und stabiles Klangbild, welches es mir ermöglicht, jegliche Art von Musik stressfrei zu hören. Und komischerweise sind mir die Kriterien zB des SSF dabei durchaus hilfreich gewesen ;)


Grüsse, Andy
Nichts verhindert den Genuss so wie der Überfluss.
Michel Eyquem de Montaigne