Autor Thema: Die Musik...  (Gelesen 1806 mal)

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Offline Tympanum

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Die Musik...
« am: 07. Jan. 2007, 13:59 »
...begleitet mich schon mein ganzen Leben!




Hallo @ll


Früh, auch im Kindergarten und Hort, kam ich zuweilen spielerisch mit ihr in Berührung. Daraus resultierte später ein wenig Jugend-Musikschule und Gitarrenunterricht. Parallel faszinierten mit die Kofferradios und Kassetten-Rekorder meines Großvaters, die ich für mich in Beschlag nahm, bis ich zu meiner Konfirmation meine erste eigene Kompaktanlage geschenkt bekam.

Jene Anlage sollte mich viele Jahre treu begleiten und spielte sogar auf so mancher Klassenparty, bei denen ich immer den DJ mimte. Die Jahre zogen ins Land, und es kam wie es kommen mußte. Der Bub wurde 'erwachsen' und die treue Kompaktanlage gab ihren Geist auf. Zwischenzeitlich hatte ich kräftig gespart, und meine liebe Omi hat zum Geburtstag, dem 'Nickelchen' noch ein wenig unter die Arme gegriffen.

Kurzum, die erste Hifi-Anlage setze sich wie folgt zusammen:

Verstärker Yamaha AX-900, ein Boldie der heute noch bei meinem Vater spielt, Plattenspieler Thorens TD320, CDP Denon DCD 800, Tuner T-4430 ONKYO, der heute noch tadellos in meiner Kette seinen Dienst verrichtet, sowie ein Pärchen T+A Criterion TMR 120, die ebenfalls heute ihr wohlverdientes Gnadenbrot bei meinen Eltern erhalten. Oben aufgeführte Kombination betrieb ich störungsfrei und zufriedenstellend nahzu 18 Jahre lang.

(bis auf den Tuner, den ich, wie bereits beschrieben, immer noch verwende)


Nach all der Zeit war der Klang dieser Bausteine nicht mehr das, was mich so wirklich glücklich machte. Es war die Zeit, als ich das erste mal mit der Röhrentechnik in Berührung kam. Mich faszinierte dieses nicht so aufdringliche Klangbild der Tube-Amps, welches irgendwie gediegener, stressfreier rüberkam. Man muß wissen, ich bin kein Freund von 'Monsterpegeln' und überanalytischer Wiedergabe.Zwischenzeitlich konnte ich einen LUA C4040 mein Eigen nennen, der aber mehr Probleme machte, als das er Freude verbreitet. Die Röhren-Verstärker haben fast alle das 'Manko', dass sie in der Regel leistungsarm sind und Lautsprecher mit recht hohen Wirkunsgraden benötigen. Diese widerum spielen in meinen Ohren meist vorwitzig auf und benötigen dazu noch eine nicht zu unterschätzende Leistungsreserve des Amps. Denn Lautsprecher mit geringerem Widerstand, können je nach Frequenz, mit ihrer Impedanz tief in den Keller gehen; das fordert den Verstärker. Außerdem läßt so mancher Tube-Amp an Spritzigkeit und am Zupacken vermissen. Eine nicht einfache Ausgangssituation hinsichtlich meiner Wünsche und Vorstellungen. Bis ich auf die Röhrenschmiede der Firma OCTAVE aufmerksam wurde. Diese genießt in der Röhren-Fangemeinde durchweg einen guten Ruf, denn füllt sie doch mit deren Konzepten die Löcher, die ich weiter oben beschrieben habe. Und genau das war es. Nach intensivem Probehören viel die Wahl zunächst auf einen Röhren-VV OCTAVE V40, der vor kurzem durch den doppelt so starken V70 ersetzt wurde. Diese Verstärker sind quasi Hybriden, da sie über eine ausgefeilte Steuerungs-, sowie Sicherheitselektronik auf Halbleitertechnik verfügen, aber trotzdem in der Vorstufe nicht auf Röhren verzichten. Vor- u. Endstufen arbeiten mit Treiber- (Trioden) bzw. Leistungsendstufenröhren (Pentoden) im Gegentaktprinizip. (Push-/Pullverfahren)

Zur Zeit kann ich sagen, dass ich hinsichtl. meines Hörraumes, und den Programmen die ich höre, angekommen bin. Auf der Wunschliste stehen derzeit noch ein neuer CDP und evtl. ein neuer Tuner; we'll see...

Derzeitige Konfiguration:

OCTAVE V70/ext. BB (KT88 EH), CORDA PREHEAD MkII, NAD C540, Onkyo T-4430, B&W 804 S, Beyerdynamic DT 880 (2005), Sennheiser HD 25-1 (OFC-Kabel), Kimber 'Timbre' nexgen CU (WBT-0110), Black&White LS-1002, WBT 0645, LOVAN Classic II, LOVAN Base Footer, VERTIGO KISS Plates (Gerätebasen) + Spikes u. Footer,  SUNAUDIO-Netzleiste.

Gehörte Musik:

Alles was gefällt findet Gehör: Von ABBA - ZAPPA! (Von Oper bis Synthie-Pop, alles wird konsumiert.) Ich muß jedoch gestehen, dass mich die Genre: Blues, R&B und 'Blusey Jazz', an dieser Stelle sei eine Diana Krall genannt, musikalisch sehr berühren.

Dies soll's zunächst gewesen sein. Vielen Dank für's aufmerksame Lesen! Viel Freude und Spaß hier im °allabout-hifi° wünscht euch

Nicki
 
« Letzte Änderung: 29. Jul. 2007, 22:03 von Tympanum »
°~...der Ton macht die Musik...~°