Autor Thema: Bau eines Helmholtzresonators  (Gelesen 53128 mal)

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Offline gto

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #60 am: 21. Jan. 2007, 20:54 »
Könnte es nicht sein, dass die 117Hz das sind was das Rohr an Eigenresonanz aussendet? Da es ja vergleichsweise dünnwandig ist, vibriert es ja ev da am meisten.  :;015
Na ja, nur mal laienhaft laut gedacht.  :;050

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #61 am: 21. Jan. 2007, 22:00 »
Hmm, tja. Das Rohr hat eigentlich zwei kräftige Resonanzen. Eine bei 44 Hz und eine bei 135. Ob das damit zusammenhängt...keine Ahnung.

Die Dünnwandigkeit halte ich auch nicht für vorteilhaft. Deswegen hoffe ich ja auf die Papprollen. Die sind wesentlich steifer.

Bleibt wohl wieder nur auszuprobieren...
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Michel Eyquem de Montaigne


Offline Barnie@home

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #62 am: 21. Jan. 2007, 22:10 »
Hallo Andy!

Wow, den Buckel um 3db abgeschwächt! :;010 Das ist nicht schlecht würd ich sagen... :meinung:Aber der Einbruch bei 135 ist auch ganz schön heftig... :;050 Bin gespannt wie es mit den Papprohren wird! Hoffentlich besser!

Grüsse
Barnie

Offline rossi

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #63 am: 21. Jan. 2007, 22:47 »

raummoden 1. ordnung haben doch auch noch vielfache resonanzen ihrer selbst. wenn ich jetzt 44 Hz mit drei multipliziere, komme ich auf 132 Hz.

zufall? ähnlicher effekt?
jeder kann von jedem lernen.

lieben gruß
oliver

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #64 am: 21. Jan. 2007, 22:54 »
Zitat
ähnlicher effekt?

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit :;036
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Michel Eyquem de Montaigne


Offline Barnie@home

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #65 am: 21. Jan. 2007, 23:41 »

raummoden 1. ordnung haben doch auch noch vielfache resonanzen ihrer selbst. wenn ich jetzt 44 Hz mit drei multipliziere, komme ich auf 132 Hz.

zufall? ähnlicher effekt?

Genau das hab ich mir auch gedacht, aber so ein fetter Einbruch??  ::)  Das würde die Dinger ja unbrauchbar machen... Ein Helmholtz hat ja auch Wirkung beim Vielfachen seiner selbst, trotzdem ist die Wirkung bei der Freq. wo er abgestimmt ist, am stärksten.

Offline Barnie@home

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #66 am: 22. Jan. 2007, 14:28 »
Hab den Thread nicht genau verfolgt und weiss daher nicht ob das noch aktuell ist, aber hab die Formel wieder gefunden, nach der ich meine HRs gebaut habe:

f = [3400 / (2 * Pi)] * Wurzel [SR / 10 * V * (RL + 2Deltal)]
 
f ist wieder die Resonanzfrequenz,
Pi ist die Zahl Pi also 3,14...blablabla
SR ist die Mündungsfläche des Rohres, also SR = Pi * r²
r ist folglich Radius des Rohres in cm
RL ist die Rohrlänge in cm
2Deltal ist die Mündungskorrektur, die immer 1,6 * r  beträgt

Und hier die Seite:
http://www.track4.de/sonstiges/akustik.php3#007

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #67 am: 23. Jan. 2007, 15:45 »

raummoden 1. ordnung haben doch auch noch vielfache resonanzen ihrer selbst. wenn ich jetzt 44 Hz mit drei multipliziere, komme ich auf 132 Hz.

zufall? ähnlicher effekt?

Nur komisch, dass sich das in einer Auslöschung bemerkbar macht...?

Eine weitere Möglichkeit wäre, das es sich dabei um eine Gehäuseresonanz handelt, und sich das Rohr bei dieser Frequenz in einen Schallerzeuger verwandelt. Gerd hatte da einen guten Gedanken zu. Wenn ich Zeit finde, werde ich mal versuchen, das Mikro, vom Gehäuse entkoppelt, zu platzieren.

Ich hatte heute, bei einem Händler, eine weitere Idee bezüglich kostengünstiger Rohre. Abschlussschienen für Fliesenbeläge werden in Papprollen geliefert. Durchmesser z.T. grösser als 10 cm. Drei Stück habe ich schon. Leider sind die nicht sehr massiv. Aber umsonst  :;003



Grüsse Andy
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Michel Eyquem de Montaigne


Offline Barnie@home

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #68 am: 30. Jan. 2007, 09:22 »
hallo andy,

... Gemessen wurden 43 Hz. ...

da ich ja messtechnisch ein noob bin und gar keine tiefere einsicht in die praxis habe, nehme ich diese 43 Hz jetzt als definitiven wert hin.

so. nun also das r gegen ein D gewechselt:

V = 250 [in liter]
l = 6 [in cm]
r = 5,3 [in cm]
D = 10,6 [in cm]
A = 3 löcher á 5,3 cm (= pi*r² = pi*5,3² = 88,25*3 [weil 3 löcher] = 264,74)
pi = 3.1416

werte eingesetzt: f=172,71*Wurzel(264,74/(250*(6+(0,732*10,6))))

einen kleinen moment bitte ... ... = 47,91 Hz. hmm ... auch 5 Hz abweichung.

die abweichung wird kleiner, wenn ich aus den 3 löchern ein großes mache (r=9,18 cm; D=18,36 cm) = ~40 Hz.

 ???

EDIT/ ooh ... du hast ja schon  :;034

Ich hab gestern auch mal ein paar Versuche mit meinen HRs gemacht. Ich habe eine Lage eines Taschentuchs genommen und ein Eck davon in das jeweilige Loch des HRs gehalten. Dann habe ich Sinustöne abgespielt und beobachtet bei welcher Frequenz das Tuch am meisten "flattert". Man hat ganz gut beobachten können wo die Wirkung einsetzte und wann sie wieder vorbei war. Ist zugegeben eine sehr plumpe aber imho effektive Methode, um zu sehen wo der HR tatsächlich wirkt. Dabei habe ich festgestellt, dass die Formel von KEA immer um 2-5db ÜBER der tatsächlichen Wirkfrequenz des HRs liegt. (Ähnlich wie bei X-Rossis obiger Messung mit den 47.91Hz.) Da die Berechnungsformel, die Andy anfangs angegeben hat (http://www.mhsoft.nl/Helmholtzabsorber.asp) bei meinen Berechnungen immer ca. 1Hz UNTER der von KEA liegt, sind diese Werte somit immer etwas näher an der tatsächlichen Wirkung, sind aber auch teilweise bis zu 4Hz drüber...

Grüsse
Barnie

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #69 am: 25. Feb. 2007, 18:57 »
Hallo,


auch wenn ich sonst nicht schnell aufgebe, aber ich denke, die Rohrgeschichte leg ich auf Eis  :;004

Ich habe heute (zu den zwei vorhandenen) noch drei Weitere präpariert. Davon eins mit einem Durchmesser von 15 cm und zwei mit einem Durchmesser von 12 cm.
Die Resonanzfrequenz des 15-er Rohres kam bei einer Länge von 160 cm auf 44 Hz. Bei den 12-ern war eine Länge von 170 cm nötig. (zur Erinnerung: bei den HT-Rohren waren es 180 cm)

Aufgebaut habe ich sie direkt an der Wand hinter dem Hörplatz. Dort "hängt" auch die 44 Hz-Mode. Öffnung zur Decke zeigend.

Tja, leider keine Änderung im Frequenzgang. Der Nachhall bekam 0,1 Sek dazu, was ja nicht das Ziel war  :;025
Bei 200 Hz gabs ein paar Veränderungen, was ich aber der diffudierenden Wirkung der gekrümten Oberfläche der Rohre schulde.

links


rechts


Dabei ist:

grün - ohne Rohe (ohne Entzerrung)
rot - mit Rohre (ohne Entzerrung)
gelb - mit Rohre, aber vorsichtiger Entzerrung an vier Punkten mit dem DEQ (44 Hz, 72 Hz, 135 Hz und 10.000 Hz) dabei nur Absenkung.


Ich bin jetzt regelrecht sauer, hab ich mich doch so auf eine weitere Variante (die optisch sogar einiges an Potential beherbergt) gefreut. Aber wenigstens hat sich das Problem mit dem Klang des DEQ erledigt. Wodurch, weiss ich allerdings auch nicht. Ich habe lediglich den PEQ genullt und dann die o.g. Massnahmen getroffen. Plötzlich gab es auch kein Verzerren des Phantomschalls mehr  ???


Jetzt bin ich am überlegen, ob man die Rohre komplett schliessen sollte und sie dann mit einem Reflexrohr (nach Abstimmung) versehen sollte...? So dass sie dann dem Prinzip des "normalen" HR nahe kommen würden.
Ich werd einfach mal ausrechnen, ob sich das überhaupt realisieren lässt.


Dieses Post ist zwar eher ein Schrei in einen Wald, in dem kaum noch Bäume stehen, aber vielleicht lässt sich ja doch der Ein oder Andere zum Giessen herab.



Grüsse Andy
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Michel Eyquem de Montaigne


Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #70 am: 25. Feb. 2007, 19:02 »
Ach ja, dabei machte es keinen Unterschied, ob die Rohre bedämpft waren, oder nicht.

Der einzige Unterschied besteht darin, dass vor dem bedämpfen noch kein Juckreiz zu verspüren war  :;034 ich liebe Glasswolle....
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Offline wattwuermchen

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #71 am: 25. Feb. 2007, 19:30 »
Moin Moin,ich hab mir lieber Plattenschwinger gebaut,4 Stück,2 pro Seite,erfüllt voll seinen Zweck und es sieht noch gut aus
Grüsse aus der Marmeladenstadt von Marko

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #72 am: 25. Feb. 2007, 19:33 »
Hallo Marko,


auch eine gute Idee des Integrieren.  :resp:

Hast du Messungen dazu? Oder ein paar Eckdaten (Tiefe, Gewicht der Membran, Füllung etc)?

Aber dann hier  :;025

Danke!



Grüsse Andy
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Offline wattwuermchen

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #73 am: 25. Feb. 2007, 19:40 »
Hallo Andy,das hat mir jemannd errechnet,bin selber zu blöde dazu,die Masse sind b*h*t  70*100*10cm,gefüllt mit 4 cm Akustiksteinwolle
Grüsse aus der Marmeladenstadt von Marko

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #74 am: 25. Feb. 2007, 19:43 »
Welch Selbstgeisselung  :,010

Wer solch Boxen schafft, für den ist solch ein simples Kästchen doch ein Klacks  :;025

Aber einen hörbaren Eindruck hat es doch hoffentlich gegeben?


ps schön, dich hier mal wieder zu lesen  :to_drink:
« Letzte Änderung: 25. Feb. 2007, 19:45 von inthro »
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Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #75 am: 03. Apr. 2007, 23:12 »
Hallo,


ich hatte gehofft, dass dieser Versuch einen eigenen Thread verdient. Tut er aber leider nicht.

Die Sache mit den Rohren ging mir nicht aus dem Kopf, obwohl erste Versuche erfolglos blieben. Also neuer Anlauf.
Als Erstes habe ich mir Papprohre besorgt (Verpackungsmaterial). Sechs Stück mit einem Durchmesser von 12 cm, eins mit 17 cm.
Da die Variante, ein Ende offen zu lassen, nicht funktionierte, habe ich die mal wie ein konventionellen Reso gebaut. Also beiden Enden zu und eine Reflexöffnung rein. Berechnet nach der hier zu findenen Formel.
Die Resonanzfrequenz passte bis auf drei Hz eigentlich ganz gut. Aber auch hier wieder mehrere Resonanzen....



Mir schwebte eine Anordnung hinter dem Hörplatz vor, die runde Oberfläche sollte gleichzeitig für eine Diffusion der Mitten und Höhen sorgen (schöner Gedanke -> zwei Fliegen mit einer Klappe).

Provisorisch sah das dann so aus



Die hätte man dann noch im Halbkreis, oder zumindest Kreisabschnitt, aufstellen können. Und natürlich noch ein bischen breiter. Aber für Versuchzwecke sollte das eigentlich reichen.
Sollte, weil ein Effekt (ausser ein paar Veränderungen im besagten Mittel/Hochtonbereich) gänzlich ausblieb. Die Mode bei 43 Hz blieb unbeeindruckt.


Ich fand die Idee eigentlich klasse, grad weil sich mit "Säulen" neue Gestaltungsvarianten ergeben. Und nebenbei der Effekt der Diffusion.
Nach dem zweiten Fehlschlag habe ich jetzt erst mal die Nase voll, ich bau wieder Plattenschwinger.  :,010


Naja, kann man wenigstens was abhaken.....



Grüsse Andy
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Offline gto

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #76 am: 03. Apr. 2007, 23:55 »
Danke Andy für deine Mühe, aber um gegen die tiefen Moden was auszurichten brauchts dann scheints doch etwas mehr Volumen und ein Material mit möglichst wenig Eigenresonanz. Na dann hoffen wir auf Makrolon-Schwinger. ::)
Hab leider im Moment wenig Zeit für Versuche, als nächstes muss mal die Gipslochplatte nach oben. :;046

Grüsse Gerd

Offline Poison Nuke

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #77 am: 04. Apr. 2007, 09:11 »
sagma, machst du nebenbei Orgelkonzerte  :;009  :;009

schaut eigentlich wirklich sehr interessant aus, echt schade dass sich kein messbarer Erfolg getan hat

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #78 am: 04. Apr. 2007, 10:00 »
Zitat
aber um gegen die tiefen Moden was auszurichten brauchts dann scheints doch etwas mehr Volumen

Hi Gerd,


anbetracht der Tatsache, dass Barnie schon mit 50 L gute Erfolge verzeichnen konnte, dachte ich, die Menge machts. Das 17-er Rohr hat ein Volumen von 30 L, die 12-er von 20.
Möglicherweise ist die Zylinderform doch nicht so vorteilhaft (mehrere Resonanzen).


Aber die Formel passt auch hier ganz gut.


sagma, machst du nebenbei Orgelkonzerte  :;009  :;009



 :,010

Hatte auch schon einen Namen.....die Absorberorgel.....  :;054
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Offline gto

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #79 am: 04. Apr. 2007, 10:14 »
Na ja, am rund solls eigentlich nicht liegen, war doch schon vor Jahren mal ein DIY Projekt in einem HIFI-Blättchen mit
grossem Rohr. Aber wer weiß, die schreiben ja viel, wenn der Tag lang ist. :;046

Grüsse Gerd

Offline rossi

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #80 am: 06. Apr. 2007, 00:45 »
andy immer mit seinen ideen
jeder kann von jedem lernen.

lieben gruß
oliver

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #81 am: 06. Apr. 2007, 13:03 »
Die Idee ist das Eine, die Funktionalität das Andere...leider.

Aber probieren geht bei mir vor studieren....  :;025
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Offline Barnie@home

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #82 am: 26. Jun. 2007, 13:53 »
Folgende Frage geistert mir seit kurzem im Kopf rum:

nehmen wir mal an, in einem Raum bräuchte es eine ganze Wand voller Helmhöltzer bis der Frequenzgang einigermassen zufriedenstellend aussieht. Würden sich die vielen Helmhöltzer irgendwann mal negativ auf den Klang auswirken, was meint ihr? Wie man an meinem DBA-Beispiel sehen kann, ist der geradlinigste Frequenzgang nicht immer auch der bestklingendste...

Grüsse
Barnie

Offline noco

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #83 am: 26. Jun. 2007, 22:32 »
Hi Barnie,

denke aber noch an Platz für die Plattenresos, um dem von den Helmis verlängerten Nachhall etwas entgegen zu wirken :Eulenspiegel:


Gruß,
Nico.

Offline Barnie@home

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #84 am: 26. Jun. 2007, 23:29 »
Im Gegensatz zu Andys HHoltz, verkürzen meine den Nachhall :ueberleg:.

Offline Barnie@home

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #85 am: 04. Jul. 2007, 16:07 »
Wenn ich einen 40cm Kantenlänge Helmholtzwürfel auf +/- 100Hz abstimmen will, dann muss gem. mhsoft.nl das Loch einen Durchmesser von +/-25cm haben!! Kann man da eigentlich auch zwei kleinere Löcher bohren? Weiss das evtl. jemand?? Ich wüsste nämlich nicht wie ich ein 25cm-Loch in das Ding bekommen sollte... *am Kopf kratz*

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #86 am: 04. Jul. 2007, 16:12 »
Jo, kann man. Einzig der Faktor Mündungskorrektur wird sich ein wenig verändern. Aber da du ja Messzeuchs hast, kannst du ja mit der Länge der Öffnungen "finetunen".

Schnapp dir doch die Formel von Joachim (KeaAudio).....


Grüsse Andy
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Michel Eyquem de Montaigne


Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #87 am: 04. Jul. 2007, 16:13 »
Im Gegensatz zu Andys HHoltz, verkürzen meine den Nachhall :ueberleg:.



Ich denke, meiner ist einfach zu gross für den Raum. Aber momentan fehlt mir der Ansporn, dem Ding eine Zellteilung zu verpassen.



Grüsse Andy
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Offline Barnie@home

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #88 am: 04. Jul. 2007, 16:23 »
Mündungskorrektur ist ein Begriff vor dem ich mich bis jetzt immer gedrückt habe... Ich kann mit meinen Öffnungen nicht "feintunen", die sind fix weil ich ja kein Rohr drin habe - ist bei mir einfach die Dicke des MDFs...







Der letzte Satz klingt irgendwie pervers... :rolfl2:
« Letzte Änderung: 04. Jul. 2007, 16:28 von Barnie@home »

Offline inthro

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Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #89 am: 04. Jul. 2007, 16:27 »
 :)


Soooo viel Bedeutung würde ich der Mündungskorrektur auch nicht anhaften. Ich hatte mal ein paar Versuche diesbezüglich gemacht (einseitig geflanscht, beidseitig geflanscht), da gabs keine Unterschiede.

Aber Rohre würde ich dem Ding auf jeden Fall verpassen, erhöht die Wirkung....

Ich habe dafür HT-Rohre in 5 cm Durchmesser genommen. Gibts auch in 70 und 100 mm




Grüsse Andy
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Michel Eyquem de Montaigne