Autor Thema: Bau eines Helmholtzresonators  (Gelesen 53131 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline pinoccio

  • Sr. Member
  • *****
  • Beiträge: 3756
  • Beiträge (OFF-Topic): 2776549
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #180 am: 22. Okt. 2007, 19:36 »
Noch nicht probiert, weil ja aus den Ecken geräumt.

Die 2 verbleibenden Helmis (im Hifiregal) scheinen mir aber "aktiver" zu sein. Das kann ich leicht selbst probieren, weil ich da keine 4,50 lange Ärmchen brauche  :;036

Gruss
Stefan
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline pinoccio

  • Sr. Member
  • *****
  • Beiträge: 3756
  • Beiträge (OFF-Topic): 2776549
Ich hab ne 5 und dann ne 1 gewürfelt...
« Antwort #181 am: 06. Mai. 2008, 14:11 »
Mal ein bisserl weiter gewastelt.... wenn auch nur vorerst Prototypen.

2 Stück 100 Liter Hemlis für ca. 38-45 Hz. Ca deshalb, weil ich mir mit den Öffnungen noch nicht so klar geworden bin. Momentan haben sie einen Durchmesser von 8cm und ist 3,8cm tief (> kommt auf ca. 38Hz) Unter der montierten (geschrägten) Frontplatte sind aber auch jeweils 5 Löcher mit 8cm Durchmesser und 1,9cm tief (>76Hz)

In den Raummitten (Seitenflanken) dürften die Würfel ihre größte Wirkung haben - zumindest nach einem Modenraumrechner und was man so bei mir hören kann.

Aber 50x50cm Grundfläche ist für Blumenständer auch gar nicht so schlecht...   :;056  :Eulenspiegel:

Gruss
Stefan
« Letzte Änderung: 06. Mai. 2008, 14:56 von pinoccio »
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline inthro

  • Team-Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4106
  • fest Verschnürter
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #182 am: 06. Mai. 2008, 16:07 »
 :anbet:

Nicht schlecht! Und ein schönes Beispiel dafür, dass man sowas auch gut "tarnen" kann.  :,014

Schön wären jetzt halt noch Messungen dazu. Aber nicht nur Pegel- sondern eben auch Zeitmessungen des Abklingens.


Ich hab vor einiger Zeit auch mal wieder was gefeilt:




Ist ein Sockel für das Regal....steht damit auf Höhe der Plattenresos links und rechts. Volumen 70 L auf 65 Hz.

Wasserfall vorher


Wasserfall nachher



Grüsse Andy
Nichts verhindert den Genuss so wie der Überfluss.
Michel Eyquem de Montaigne


Offline Barnie@home

  • Hero Member
  • ****
  • Beiträge: 676
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #183 am: 06. Mai. 2008, 16:35 »
Super gemacht ihr beiden! :,014 Mich würde es interessieren ob es klanglich hörbare Unterschiede gibt.  :;008

Offline inthro

  • Team-Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4106
  • fest Verschnürter
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #184 am: 06. Mai. 2008, 19:56 »
Hallo Barnie,


keine, die mir sofort aufgefallen wären. Wenn ich ehrlich bin.
Ich tu mich auch immer schwer, mir die "Intensität" einzelner Problembereiche zu merken, um dann mittels Gehör zu vergleichen. Liegen ja auch meist einige Stunden dazwischen.

Dazu muss man aber auch sagen, dass das Gehör in dem Frequenzbereich kein Feingeist ist. Und das zeitliche Veringern einer Resonanz fällt bei Musik noch weniger auf, als bei beispielsweise einem sweep.
Ich achte da bei solch Gebastel nur in zweiter Linie drauf. Wenn es messbare Unterschiede gibt, bin ich schon zufrieden. Man (ich) ist ja meist beschränkt in seinem Tun, wenn man sich im Wohnraum bewegt. Da ist jede Ecke, die man einigermassen unauffällig in die akustische Behandlung einbeziehen kann, willkommen und sicherlich nicht immer optimal.
Die beiden HR, die sich in den Ecken hinter den LS befinden, haben sich klanglich auf jeden Fall bemerkbar gemacht. Auch der Plattenschwinger hinter dem Regal. Dazu noch ein Bildchen im entsprechenden Thread (kennst du aber schon).



Grüsse Andy
Nichts verhindert den Genuss so wie der Überfluss.
Michel Eyquem de Montaigne


Offline pinoccio

  • Sr. Member
  • *****
  • Beiträge: 3756
  • Beiträge (OFF-Topic): 2776549
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #185 am: 06. Mai. 2008, 20:52 »
Naja.. ich kann auch nicht (korrekt) per Gehör solche Dinge abstimmen bzw. verifizieren. Außerdem habe ich auch große Probleme, die Veränderungen mit diversen Sweeps zu lokalisieren. Ich könnte noch nicht mal sagen - wobei es hier auf die Musik ankommt - ob die Helmis im Zimmer sind oder nicht sind. Es ist (für mich) echt schwer Unterschiede irgendwo rauszuhören.... Im Moment gehe ich nur auf bekannte Raummoden, die man mit versch. Tools (oder selbst) berechnen lassen kann und bastle versch. Kisten für später.... wenn ich richtig messen kann.

So muss ich Andy unbedingt zustimmen, wo/weil er schrieb:

Zitat
Schön wären jetzt halt noch Messungen dazu. Aber nicht nur Pegel- sondern eben auch Zeitmessungen des Abklingens.

Genau das ist es was mir zurzeit sehr massiv fehlt: Eine Messmöglichkeit wo ich präziser an der Aufstellung und Abstimmung der Kisten arbeiten könnte :cry:

Gruss
Stefan

ps @ Andy

Der Sockel gefällt mir gut - hast mich auf eine zusätzliche Idee gebracht  :;049
« Letzte Änderung: 06. Mai. 2008, 20:55 von pinoccio »
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline inthro

  • Team-Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4106
  • fest Verschnürter
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #186 am: 06. Mai. 2008, 20:58 »
Zitat
später.... wenn ich richtig messen kann.

Wo hängts denn momentan noch? PC haste....Software gibts....Mikro? Vorverstärker?


Zitat
hast mich auf eine zusätzliche Idee gebracht


Welche denn? :)
Nichts verhindert den Genuss so wie der Überfluss.
Michel Eyquem de Montaigne


Offline pinoccio

  • Sr. Member
  • *****
  • Beiträge: 3756
  • Beiträge (OFF-Topic): 2776549
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #187 am: 06. Mai. 2008, 21:02 »
Am Micro und der dazu passende VV (< welcher wirklich nur für Micro passen muss, also keine zusätzliche Soundkarte ich brauchen tun)

Zur Idee: Naja.. ich hätte auch noch so eine unbenutzte Schrankkonsole (aufm zweiten Bild zu erkennen). Sie ist fast in einer Mode platziert, staubt nur zu und ausreichend groß. Nur... dort darf ich kein "Prototyp" platzieren, sonst gibts Ärscher mit Frauschen  :inOhnmacht_fall:

Gruss
Stefan
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline inthro

  • Team-Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 4106
  • fest Verschnürter
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #188 am: 06. Mai. 2008, 21:08 »
Zitat
Nur... dort darf ich kein "Prototyp" platzieren, sonst gibts Ärscher mit Frauschen

 :)

Dafür sind Sockel natürlich gut  :;036

Mikro kannst du dir doch für richtig schmales Geld selber basteln. Kannst sowas doch. Kapseln gibts für nen 10-er.
Für VV gibt es auch gute DIY Threads.

Vielleicht erst mal den Lötkolben anstatt der Kreissäge warm machen  ;)


Grüsse Andy
Nichts verhindert den Genuss so wie der Überfluss.
Michel Eyquem de Montaigne


Offline Barnie@home

  • Hero Member
  • ****
  • Beiträge: 676
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #189 am: 06. Mai. 2008, 21:16 »

Zitat
Schön wären jetzt halt noch Messungen dazu. Aber nicht nur Pegel- sondern eben auch Zeitmessungen des Abklingens.

Genau das ist es was mir zurzeit sehr massiv fehlt: Eine Messmöglichkeit wo ich präziser an der Aufstellung und Abstimmung der Kisten arbeiten könnte :cry:

Du kannst schon noch was tun. Die Bereiche wo du hörbare Probleme hast, kannst du mittels einzelner Sinustöne gut heraushören. Dann bastelst du dir den Helmi nach der Formel so, dass er da in diesem Bereich wirkt. Die Wirkung kannst du mittels eines Taschentuchs überprüfen - dazu spaltest du eine Lage des Taschentuchs weg und hältst es so, dass eine Ecke davon leicht in die Öffnung des Helmis ragt. Dann spielst du einzelne Sinustöne ab und beobachtest dabei wo das Taschentuch am heftigsten vibriert - dort wirkt dann der Helmi auch ;). Falls der Helmi die angepeilte Frequenz verfehlt, kannst du das mit der Grösse der Öffnung oder mit der Länge des Rohres feintunen. Ist in anderen Threads hier auch schon beschrieben worden... Danach versuchst du verschiedene Aufstellungsorte aus bzw. suchst dir den Aufstellungsort, der sich am Hörplatz hörbar am meisten auswirkt. Den Vergleich ohne und mit Helmi machst du in dem du die Öffnung zustopfst und wieder aufmachst.

Auf diese Weise habe ich in meinem alten Raum eine störende Mode so weit unterdrückt, dass sie nicht mehr hörbar war!  :,014 Waren allerdings schlussendlich vier Helmis zwischen 40 und 50cm Kantenlänge...  :;050 Aber vielleicht ist ja deine Mode auch nicht ganz so schlimm wie meine damals. Ausserdem reicht es dir vielleicht auch schon wenn sie etwas abgeschwächt wird, vielleicht willst du sie ja nicht ganz eliminieren...

Grüsse & gutes Gelingen
Barnie
 :to_drink:

Offline gto

  • Team-Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5547
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #190 am: 06. Mai. 2008, 22:24 »
Am Micro und der dazu passende VV (< welcher wirklich nur für Micro passen muss, also keine zusätzliche Soundkarte ich brauchen tun)

Wenns nur um einen qualitativ guten Mic VV mit 48V Speisung geht, kann ich dir auf unbestimmte Zeit borgen.
Adresse-Schuhgrösse-Alter und ich schick in dir.

Grüsse Gerd

Offline pinoccio

  • Sr. Member
  • *****
  • Beiträge: 3756
  • Beiträge (OFF-Topic): 2776549
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #191 am: 06. Mai. 2008, 22:52 »
Barnie

Danke für die Tipps :)  :to_drink:

So ähnlich hab ich das ja auch gemacht. Nur... ich könnte die vorhandenen Moden (auch am Hörplatz) eigentlich nicht als störend bezeichnen. Vielleicht ist es das, was mich von einem gehörmäßigen Erkennen irgendwie abhält. Wobei ich schon zugegeben muss, dass die 78Hz Mode auffälliger ist (die dafür gebauten Helmis "blasen" ziemlich gut) als es zB die (rechnerische) 39Hz-Mode ist. Man muss da schon ziemlich Energie reinpumpen, damit einem (oder mir...  :;034 ) das überhaupt mal auffällt. Und wenn.. .. dann könnt ich nichtmal sagen, ob mich diese 39Hz Mode überhaupt stört.

Deswegen ist wohl der nächste Ansatz- oder Angriffspunkt die Nachhallzeit. Und dieses hätte ich gerne fürs ganze Wohnzimmer optimiert  :;010

Gruss
Stefan

ps @ Gerd

Danke fürs Angebot  :umarm: Micro ist aber kein Problem, da reicht mir das (geplante) Behringer aus. Ich bräuchte zunächst mal dafür ne Anschlussmöglichkeit... (> aufs Notebook)  :ueberleg: Zumindest weiß ich jetzt präziser, was ich so brauch...  :toolaughing:
« Letzte Änderung: 06. Mai. 2008, 22:57 von pinoccio »
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline UweM

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #192 am: 12. Feb. 2009, 17:24 »
Hallo,

sorry, wenn ich hier einen alten thread wieder aufwärme.
Wie vielleicht aus anderen Foren bekannt, beschäftige ich mich auch gerade massiv mit meiner Raumakustik, dabei ist auch der Bau von Plattenabsorbern und Helmis geplant.
Während ich bei ersterem schon recht genau weiß, was ich zu tun habe, erzeugen Helmis zunehmend Verwirrung.

Wenn ich entsprechende Links und Diskussionen im Internet verfolge, scheint es nicht eine einzige zuverlässig funktionierende Formel zu geben, mit der man aus gegebenem Volumen, Frequenz und Rohrdurchmesser die Rohrlänge bestimmen kann. Richtig?

Womit kommt man denn wenigstens am besten in die Nähe?

Wie kann man sich am besten an die korrekte Länge experimentell herantasten, wenn man z.b. ein Teleskoprohr wie hier Conrad verwendet?

Zu "behandelnde" Frequenz von CD abspielen und Nähe Reflexrohr Pegelmessungen durchführen?

Grüße,

Uwe

Offline gto

  • Team-Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5547
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #193 am: 12. Feb. 2009, 17:30 »
Da auch schon durch?  http://www.casakustik.de/forum/index.php/board,13.0.html    :;009

Grüsse Gerd

Offline pinoccio

  • Sr. Member
  • *****
  • Beiträge: 3756
  • Beiträge (OFF-Topic): 2776549
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #194 am: 12. Feb. 2009, 18:22 »
Hi Uwe

Ich finde die Methode mit dem Acoustic Calculator von mhsoft nicht übel. Bisher hatte alles mehr o. weniger gepasst. Mit dem Tool kann man ziemlich schnell die Parameter verschieben und das  - mMn- auch schön messtechnisch nachvollziehen.... und weiter optimieren bzw. feintunen.

Ein paar... sag ich mal... "Übungsobjekte" werden wohl nicht ausbleiben - die hat wohl danach jeder im Keller stehen  :Eulenspiegel:

Gruss
Stefan
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline UweM

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #195 am: 13. Feb. 2009, 13:55 »
Hallo,

danke,
die andere Seite kannte ich noch nicht.

Im Hörzimmer kann ich stellen was ich will, aber wenn ich den Keller mit mißglückten Kisten vollmülle steigt mir meine Frau aufs Dach.
Die letzte Februarwoche habe ich Urlaub, da geht es dann ins eingemachte.

Grüße,

uwe

Offline gto

  • Team-Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5547
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #196 am: 13. Feb. 2009, 14:08 »
Na dann viel Spaß und las hören was bei rum kommt. :;036

Grüsse Gerd

Offline pinoccio

  • Sr. Member
  • *****
  • Beiträge: 3756
  • Beiträge (OFF-Topic): 2776549
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #197 am: 13. Feb. 2009, 15:09 »
Im Hörzimmer kann ich stellen was ich will, aber wenn ich den Keller mit mißglückten Kisten vollmülle steigt mir meine Frau aufs Dach.

Ich beantrage dann immer Sperrmüll, wenn die Kisten zuviel werden. Manchmal verschicke ich sie auch einfach mit DHL.... :toolaughing:

Gruss
Stefan
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen - Heiner Geißler

Offline lia

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 271
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #198 am: 13. Feb. 2009, 19:57 »

Manchmal verschicke ich sie auch einfach mit DHL.... :toolaughing:

:,010
Sind immer noch 1a Blumenständer ;)

Offline UweM

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #199 am: 19. Feb. 2009, 12:22 »
Na dann viel Spaß und las hören was bei rum kommt. :;036

Grüsse Gerd

Hallo,

so, erst mal ein Zwischenstand: Klick

Grüße,

Uwe

Offline UweM

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #200 am: 11. Mai. 2009, 14:06 »
Hallo,

nach erfolgreichem Resonatorbau und einigen Schwierigkeiten mit Carma und REW hier nun der Endzustand am Hörplatz:

KLick

Grüße,

Uwe

Offline gto

  • Team-Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5547
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #201 am: 11. Mai. 2009, 15:27 »
 :resp: für dein Durchhaltevermögen. Gibts Messungen links und rechts einzeln und NH und Wasserfall aus REW?

Grüsse Gerd

Offline UweM

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #202 am: 11. Mai. 2009, 15:52 »
Hallo Gerd,

REW habe ich nicht mehr benutzt, nachdem Carma funktionierte und ich keine Lust auf eine weitere Baustelle hatte.

Carma misst ja grundsätzlich kanalgetrennt. Ich habe die Lautsprecheraufstellung so gewählt, dass im Mittel- und Hochtonbereich möglichst wenig Korrekturbedarf besteht. Bässe sind ohnehin in der Regel mono aufgezeichnet, daher habe ich dann beide LS in Mono gemessen, indem ich beide Endstufeneingänge parallel an den linken Vorstufenausgang gehängt habe.

Die Messung zeigt also den Mittelwert aus L+R. Tasächlich ist der linke etwas welliger, der rechte nochmals "linearer" aber um das noch auszugleichen hätte man mit dem EQ unrealistisch brutal eingreifen müssen. Mitten und Höhen sind auf beiden Seiten dem Mittelwert sehr ähnlich, von hier sind also keine Unsymmetrien zu erwarten.
Was mich erstaunte war der Einfluss der Positionierung des Resonators. Ursprünglich sollte er liegend hinter die Anlage an die Stirnwand (wo er auch optisch weniger aufgefallen wäre) letzlich steht er nun aber an der rechten Seitenwand dicht bei den Kantenabsorbern in der Ecke. Das macht in der Welligkeit des Bassbereiches bis zu 2dB Unterschied, was ich so nicht erwartet hätte.

Wasserfälle hatte ich zwischenzeitlich mal überprüft um sicherzustellen, dass mit dem Resonator und den Kantenabsorbern wirklich eine Verbesserung erreicht wird. Da ich aus Platzgründen kaum mehr machen kann als aktuell realisiert, habe ich dem Absolutwert keine größere Bedeutung mehr zugeschoben.

Grüße,

Uwe

Offline gto

  • Team-Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 5547
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #203 am: 11. Mai. 2009, 16:11 »
Danke Uwe, soweit so klar, na mal sehen ob du wirklich auf längerfristig die Hände in den Schoß legen wirst. :floet: :;009

Wie klingt es denn jetzt eigentlich so mit Musik :;039

Grüsse Gerd

Offline UweM

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 6
Re: Bau eines Helmholtzresonators
« Antwort #204 am: 11. Mai. 2009, 16:50 »
Hallo Gerd,

den letzten Feinschliff habe ich erst gestern abend gemacht - minimale Kosmetik. Auf jeden Fall klingt es tonal sehr ausgewogen. Die Mittenortung, die ich wegen der Über-Eck-Austellungich ganz am Anfang noch bemängelt habe, ist durch die Wandabsorber und einen passen aufgestellten "Gummibaum-Diffusor" deutlich besser geworden. Nicht perfekt, aber so, dass ich gut damit leben kann.

Ich denke, ich muss das ganze erst mal eine Woche auf mich wirken lassen. Zwischen all dem Messen darf man das Hören nicht vernachlässigen. Der EQ bietet ja die Möglichkeit, noch ein paar alternative "Geschmacksabstimmungen" abzuspeichern.

Grüße,

Uwe